Sie sind hier

Suchformular

Wichtige Termine bei der VG WORT sowie zinslose Darlehen über den Sozialfonds

Branchen-News
Sandra Uschtrin
Meldetermine bei der VG WORT

31. Dezember 2020 und 31. Januar 2021: Nur wer einen Wahrnehmungsvertrag abgeschlossen hat, kann seine Werke bei der VG WORT melden. Und nur wer seine Werke meldet, bekommt Geld. Außerdem können in Not geratene Autor*innen und Verleger*innen – mit Wahrnehmungsvertrag – beim Sozialfonds der VG WORT ein zinsloses Darlehen beantragen.

Am 31. Januar 2021 ist Meldeschluss bei der VG WORT. Autorinnen und Autoren, die noch keinen Wahrnehmungsvertrag mit der VG WORT abgeschlossen haben, sollten das umgehend nachholen. Der Wahrnehmungsvertrag muss bis zum 31. Dezember 2020 unterschrieben und per Post im Münchner Büro der VG WORT eingegangen sein.

Autorinnen und Autoren können an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaft (VG) WORT nur dann teilnehmen, wenn sie einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG WORT abgeschlossen haben. Der Abschluss des Vertrags mit der VG WORT und die Teilnahme an den Ausschüttungen sind kostenlos.

 

Termine bei der VG WORT: 31. Dezember 2020 und 31. Januar 2021

Urheber*innen, die in diesem Jahr veröffentlichte Texte – wie beispielsweise Presseartikel, wissenschaftliche Veröffentlichungen [auch Sachbücher und Fachartikel, siehe unten] oder Online-Texte – melden wollen, müssen einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG WORT abgeschlossen haben. Dieser muss bis spätestens 31. Dezember 2020 unterschrieben und per Post im Münchner Büro eingegangen sein.

Meldeschluss in den Bereichen Video, Hörfunk, Fernsehen, Sprachtonträger, Presse, Wissenschaft [auch Sachbücher, Fachbücher und Fachbeiträge] und für die Sonderausschüttung für Urheber*innen im Bereich Texte im Internet ist der 31. Januar 2021.

Meldefähig im Bereich Wissenschaft sind zum Beispiel wissenschaftliche Bücher, Fach- und Sachbücher und Fachbeiträge in Büchern und Fachzeitschriften (alle im Bereich Wissenschaft).

Auch Artikel, die in der »Federwelt« und im »selfpublisher« erscheinen, sind im Bereich Wissenschaft meldefähig (Mindestumfang 3.000 Zeichen), bringen also neben dem Honorar für das Verfassen eines Artikels noch ein weiteres Mal bares Geld.

Meldungen sind über das Online-Portal T.O.M. einzugeben.

 

Sozialfonds der VG WORT: Zinsloses Darlehen für Autor*innen und Verleger*innen in Not

Die VG WORT weist in ihrem Newsletter Dezember 2020 außerdem auf ihren Sozialfonds hin:

»In den letzten Monaten haben sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie bei vielen Kulturschaffenden mehr als deutlich bemerkbar gemacht. Sie sind vielfach mit existenziellen Folgen für die Betroffenen verbunden.

Verschiedene staatliche wie auch von Verbänden initiierte Förderprogramme wurden in der Kultur aufgelegt. Auch der Sozialfonds der VG WORT leistet seinen Beitrag zur Unterstützung: Akut in Not geratene und bedürftige Wortautorinnen und -autoren sowie Verlegerinnen und Verleger, die Wahrnehmungsberechtigte der VG WORT sind, können ein zinsloses Darlehen bis maximal 1.000 Euro beantragen.

Etliche Anträge sind mittlerweile genehmigt worden und ermöglichen eine kurzfristige Überbrückung für die Betroffenen. Von den Antragstellern werden aufgrund steuerrechtlicher Vorgaben ausführliche Auskünfte, u.a. auch über vorhandene Vermögensverhältnisse angefordert. Über die Anträge wird dann in einem beschleunigten Verfahren entschieden.

Weitere Auskünfte und Beratung über [email protected]«.

Links
> www.vgwort.de
> /www.vgwort.de/dokumente/wahrnehmungsvertrag.html
> www.vgwort.de/fileadmin/pdf/wahrnehmungsvertrag/WV_Muster_Autor.pdf
> www.vgwort.de/fileadmin/pdf/merkblaetter/Merkblatt_Wissenschaft.pdf

Blogbild*: Carola Vogt und Peter Boerboom

* Bei dem Blogbild handelt es sich um einen Ausschnitt aus dem Cover der Federwelt, Oktober 2012. Im Heft gab es einen Artikel von Anke Gasch, damals noch nicht die Chefredakteurin der Federwelt. Ihr »Strafartikel« begann so:

 

Strafartikel von Anke Gasch zur VG WORT

Liebe Leserinnen und Leser,

normalerweise erarbeite ich einen Vorschlag für einen Artikel, reiche ihn ein und erhalte einen Auftrag dafür – oder eben nicht. Manchmal erarbeite ich auch gemeinsam mit meiner jeweiligen Auftraggeberin ein Konzept, das ich dann umsetze.

Diesmal war alles anders. Denn dieser Artikel ist eine Strafarbeit. Ich muss ihn schreiben, weil ich »bescheuert« bin, das hat mir die Herausgeberin dieses Magazins liebevoll erklärt. »Bescheuert«, weil ich jedes Jahr Geld verschenke. Denn ich schreibe seit Jahren für diverse Zeitschriften, habe aber noch keinen Wahrnehmungsvertrag mit der VG WORT abgeschlossen. Warum? Herrje: drei Kinder, Mann, Haus – dann noch die Schreibaufträge pünktlich erfüllen, da war mir das mit der Anmelderei zu kompliziert, zumal ich durch die Internetseiten der VG WORT nicht auf Anhieb durchgestiegen bin.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, soll es nicht so gehen. Denn tatsächlich geht es ganz leicht, sich der VG WORT anzuschließen. Es kostet nichts und Sie verdienen Geld einzig und allein dadurch, dass Sie Ihre Artikel und Kurzgeschichten in Zeitungen und Zeitschriften anmelden oder Ihre Beiträge in Büchern und Anthologien ...