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Federwelt

Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
Nr. 124 Juni / Juli 2017
Preis Print: 
7,50 EUR
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  • Mal eben für Kinder schreiben ... Von wegen!
  • Zack, zack! Sachte, sachte! Erzähltempo
  • Was hat Frodo, was meine Figur nicht hat?
  • Mailflut bewältigen | Verlagsverträge

Artikel & Interviews

  • 6

    Akademie für Kindermedien

    Neun Monate Arbeitsstipendium satt. Von Kerstin Hau
  • 20

    Mailflut in meinem Postfach

    Bewältigungsstrategien von Andreas Eschbach
  • 22

    Zu viel verlangt?

    Was ist unser gutes Recht, was sind überzogene Erwartungen an Agentur und Verlag? Daniela Nagel im Gespräch mit Doreen Fröhlich und Klaus Gröner.
  • 30

    Verhandlungssache

    Schritt für Schritt – vom Angebot zum unterschriftsreifen Verlagsvertrag. Von Stefan Wendel
  • 46

    U und E

    Wann wird Unterhaltung zur Literatur? Von Fritz Gesing alias Frederik Berger
  • 51

    Sprüche mit Sinn

    Drei Aphorismen von Federwelt-LeserInnen
  • 54

    Figuren überzeugend motivieren

    Bitte nicht noch ein Prophezeiungsopfer! Von Susanne Pavlovic
  • 57

    »Heute schon geschrieben?«

    Von der Idee zur Kurzgeschichte mit Diana Hillebrand Teil 7: Dialoge schreiben (1) – Was der Geheimagent namens Dialog alles kann

Textküche mit Gasch & Co.

  • 36

    Folge 31: Das passende Erzähltempo

    Textprofi und Zutatenliste: Ellen Rennen

Kolumnen

  • 41

    Rezitationskurs

    Von Michael Rossié: Bilder
  • 44

    AutorInnen daheim

    Diesmal: Anne Weiss
  • 52

    Kummerecke

    Von und mit Dr. Erika von Eichkamp-Luchterfisch
  • 60

    Fit fürs Marketing

    Martina Troyer: Storify – Geschichten mit Social-Media-Schnipseln erzählen

In (fast) jedem Heft

  • 28

    fussel-Cartoon

    Von Ralf Fieseler
  • 29

    Rezension

    Heute fange ich wirklich an! Prokrastination und Aufschieben überwinden – ein Ratgeber. Rezensiert von Marc Halupczok
  • 34

    Pinnwand

    Termine und mehr
  • 62

    Waldscheidt sagt ab:

    Nicht alle Heimzahlungen laufen über Krankenkassen
  • 64

    Kurzmeldungen

    Neues aus dem Literaturbetrieb
  • 66

    Ausblick

    Was erwartet Sie im nächsten Heft?

Editorial

Keine Regel ohne Ausnahme
 

»Sollten wir nicht mal in einem Satz auf den Punkt bringen, was die Federwelt leistet? So als Grundlage für unsere Marketingaktionen?« Mit dieser Frage habe ich letztens meine Chefin Sandra Uschtrin genervt – und meine Kollegin, Angelika Fuchs, gleich mit. Die Antwort? Ein kollektives Seufzen. Begleitet von einem Augenrollen. Das dann aber fix durch wildes Bejahen ersetzt wurde. Schließlich waren wir uns schon immer einig, dass wir, soweit möglich, vorleben wollen, was wir im Heft propagieren. Nur ... ahhh, alles professionell anzugehen, macht vieeel Arbeit, kostet richtig Zeit, die anderswo fehlt, und es gibt einfach Dinge, auf die hat man eben keine Lust. Sie kennen das vielleicht? Schon wieder Marketing? Baaah. Kann das nicht von allein laufen? Verlagsvertragswissen? Igitt. Und brauche ich das überhaupt? Ich bin ja froh, wenn ich mein Manuskript überhaupt bei einem Verlag unterbringe, der wird es schon gut mit mir meinen ...

Generell dürfen wir davon ausgehen, dass ein (seriöser!) Verlag es gut mit AutorInnen meint. Es gibt da nur einen, der ihm noch nähersteht: er selbst. Und weil es so wichtig und unser Wunsch ist, dass Sie mit Verlagen auf Augenhöhe verhandeln können, brechen wir in diesem Heft unsere Regel, dass wir ein- und dasselbe Thema, frühestens im Folgejahr wieder aufgreifen. Mit dieser „Wiederholung“ wollen wir Sie weder nerven, noch langweilen. Es geht darum, Ihnen dieses Verhandlungswissen in Fleisch und Blut sickern zu lassen. Damit Ihre Verhandlungspartner merken: Sie haben (nicht nur vom Schreiben) Ahnung. Wenn Sie dazu noch kompromissbereit sind, ist der Weg frei für eine Win-Win-Situation.

Von Bestsellerautor Andreas Eschbach erfahren Sie, wie er Herr über sein Postfach bleibt. In der Textküche geht es ums passende Erzähltempo. Fritz Gesing teilt seine Erfahrungen mit Ihnen, was das Verkaufen von Texten angeht, die weder reine Unterhaltung noch Literatur pur sind. Und mit Kerstin Hau erleben Sie das Stipendium an der Akademie für Kindermedien. Ihr Bericht räumt mit der Mär auf, für Kinder und Jugendliche zu schreiben, sei deutlich einfacher als für Erwachsene. Auch AutorInnen anderer Genres können daraus eine Menge lernen: über Pitches, Moodboards, die SWOT-Analyse und wie wichtig Marketing ist. Transmedia Storytelling heißt das Zauberwort.

Mögen Sie mir ins Heft folgen? Und dann auf Facebook?* Dort verrate ich Anfang Juni den Das-kann-die-Federwelt-Pitch.

Herzlich: Ihre Anke Gasch, Chefredakteurin

 

* www.facebook.com/federwelt.zeitschrift/

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