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Federwelt

Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
Nr. 131 August/September 2018
Preis Print: 
7,90 EUR
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  • Bestsellerautorin: Melanie Raabes Erfolgsgeheimnis
  • Wie lang dürfen Kinderbücher sein?
  • Von der Idee zum Plot mit Andreas Eschbach
  • NEU: Verlagsverträge verhandeln

Artikel und Interviews

  • 6

    Klischees in Büchern

    Was Verlage von AutorInnen fordern, was eine aktuelle Umfrage sagt und wie wir mit alldem umgehen können.Ein Erfahrungsbericht von Mara Laue
  • 12

    Bestsellerautorin Melanie Raabe im Gespräch mit Karla Paul

    Zwischen Recherchereisen und Schreibzeiten.
  • 16

    So organisieren Schriftsteller ihren Schreiballtag

    9 Autoren über ihre Schreibsoftware und wie sie ihre Schreibziele erreichen. Von Karin Schwind 
  • 26

    Die Talkshow-Einladung, leichte Panik und ein geniales Medientraining

    Mit dem ersten Buch als Gast in einer Talkshow. Von Buchautorin Adrienne Friedlaender 
  • 28

    Interview mit der Medientrainerin Heike Kleen

    Wer braucht ein Medientraining? Was können Autoren lernen und woran erkennt man die Qualität von Medientrainern? Heike Kleen im Gespräch mit Adrienne Friedlaender
  • 32

    Die optimale Textlänge bei Kinderbüchern

    Welchen Umfang dürfen Bilderbücher, Kindergeschichten und Jugendromane haben? Von Julia Hanauer 
  • 38

    Von der Idee zum Plot

    Wann weiß ich, dass eine Geschichte so weit entwickelt ist, dass ich anfangen kann, sie zu schreiben? Von Andreas Eschbach 
  • 40

    Kontinuität versus Kreativität beim Serien-Schreiben

    Wie mich meine Krimiserie mit George Lucas versöhnte. Von Andreas Neuenkirchen 

Textküche mit Gasch & Co.

  • 48

    Folge 36: Mit ambivalenten Figuren zur Identifikation einladen

    Textprofis: Franziska Junghans und Julia Kischkel-Fietz | Zutatenliste: Ron Kellermann

Kolumnen

  • 46

    NEU: Verlagsverträge auf Augenhöhe verhandeln

    #1: Von Sonderausgaben und Zweitverwertungshonoraren. Von Gerd F. Rumler
  • 55

    Schnell mal nachgefragt.

    #4: Wann ist der beste Zeitpunkt für die Werbekampagne eines Buches? Und: Sollte ich die Maßnahmen mit meinem Verlag abstimmen? Von Martina Troyer
  • 56

    Die Gedichtbühne

    Von und mit Michaela Didyk
  • 58

    Agentenschaufenster

    #4: Literaturagentur Gerd F. Rumler. Mit Gerd F. Rumler, Sophie Wittmann, Martina Kuscheck & Dorette Gühlich
  • 60

    »Heute schon geschrieben?«

    #10: Plan und Plot (2). Von der Idee zur Kurzgeschichte mit Diana Hillebrand und der Federwelt 
  • 63

    NEU: Ihr Weg zum Aphorismus

    #1: Von Fritz-J. Schaarschuh

In (fast) jedem Heft

  • 31

    Vorlesen für Fortgeschrittene

    Von Michael Rossié: #71 Gebundene Sprache
  • 37

    fussel-Cartoon

    Von Ralf Fieseler
  • 44

    Pinnwand

    Termine und mehr
  • 47

    Kummerecke

    Von und mit Dr. Erika von Eichkamp-Luchterfisch
  • 64

    Waldscheidt. Der Autorenflüsterer.

    Positives Denken für Autoren.

Editorial

Nur die Ruhe

»Anke!« Meine Freundin und Kollegin Adrienne Friedlaender ist am Telefon. Sie klingt aufgeregt. »Du hattest recht! Ich bin eingeladen – zur NDR Talk Show. Ich glaube, ich sterbe! – Du weißt ja, was das heißt?« Auf »heißt« gluckst sie freudig und beantwortet ihre Frage dann umgehend selbst: »Du musst mit!«

Am 8. September 2017 ist es endlich so weit: Ich stehe am Solinger Bahnhof und warte auf meinen ICE. Die Deutsche Bahn und ich, wir kennen uns näher, daher habe ich die Fahrt so gelegt, dass ich a) nicht umsteigen muss und b) deutlich eher ankomme als nötig. Und dann? Sagt die Anzeigetafel, dass mein Durchgänger eine Stunde später kommt. Wenn ich den nehme, habe ich nur noch 40 Minuten Puffer ... Und was ist, wenn der nachher ganz ausfällt? Ob ich lieber direkt von Zug zu Zug hüpfe? Mitbetroffene spornen mich an: »Ja, kommen Sie, mit uns wird das lustig!«

Es ist lustig, bis wir unseren Anschlusszug in Hannover nicht erreichen. Und der nächste, den ich nehmen kann, hält nicht in Dammtor, wo Brigitte mich bequem abholen kann. Brigitte, von der ich kaum mehr weiß, als dass auch sie »Ehrengast von Adrienne« ist und einen grauen Opel MOKKA fährt. Immerhin habe ich ihre Handynummer. Wir simsen wild. Neuer Treffpunkt: Hauptbahnhof. Erneute Zugverspätung! Ich springe um 18:15 Uhr zu Brigitte ins Auto und zack landen wir im Stau. Um 18:30 Uhr sollen wir spätestens beim NDR sein. Die Sendung wird ab 19:00 Uhr aufgezeichnet. Brigitte sorgt sich: »Ob die uns überhaupt noch reinlassen?« Zum Glück habe ich mir die Nummer vom NDR notiert.

»Kommen Sie erst mal an, dann sehen wir weiter«, sagt der Pförtner.
Um 18:47 Uhr – nach Perso-Check und Handtaschenkontrolle – lässt er uns ein. Wir hetzen zur Garderobe. Ob noch Zeit ist für einen Gang zur Toilette? *Hechel*
»Junge Frau, wissen Sie denn nüch, was NDR heißt?«
»Norddeutscher Rundfunk?«
»Jo. Aber für Sie auch: NUR DIE RUHE!«

Wie Adrienne zu Buch, Einladung, einem genialen Medientraining und einer vor Stolz fast platzenden Anke gekommen ist? Lesen Sie in diesem Heft. Dass Sie die Ruhe bewahren – beim Organisieren (siehe Seite 16) Plotten (siehe Seite 38) oder angesichts mancher Verlagsforderungen (siehe Seite 6), wünscht Ihnen:

Anke Gasch, Chefredakteurin
(anke.gasch@federwelt.de)

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