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    Beigetreten: 26.03.2018
    Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Epubli-Verlag

    o ich habe dort bisher 4 Bücher publiziert, die aber hier nicht publiziert werden, da wohl nicht gelistet, ich bin gerade dabei ein 5 Buch zu veröffentlichen, halte mich aber noch zurück, da seit längerem immer wieder Probleme mit der Druckerei bestehen und es deshalb zu Lieferverzögerungen kommt!

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      Beigetreten: 17.04.2015
      RE: Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Epubli-Verlag
      Di, 27.03.2018 12:47

      Epubli beliefert nur die Barsortimente KNV und Umbreit, deswegen können Epubli-Bücher nicht über den Autorenwelt-Shop gekauft werden.

      Ich habe zur Zeit drei Titel bei Epubli, bin aber aufgrund verschiedener Erfahrungen in der Vergangenheit eher auf dem Sprung zu alternativen Anbietern. Zumindest was zukünftige Projekte angeht. Seit der Zusammenlegung von Epubli und Neobooks ist der Service und die Kommunikation mit den Kunden nicht mehr so gut wie vorher, es rumpelt mehr. Zudem sind die Druckkosten in den meisten Fällen leicht höher als bei z. B. BoD Norderstedt.

      Epubli bietet ein paar mehr Druckformate an und man kommt schneller als bei BoD aus Verträgen raus. Das ist aber zur Zeit auch alles, was mir an positivem einfällt.

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        Beigetreten: 07.07.2015
        RE: Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Epubli-Verlag
        Mi, 28.03.2018 11:24

        Ich habe leider noch keinerlei Erfahrung mit den diversen Vertrieben, habe mich aber mal schlau gemacht. (Vor zirka einem Jahr.) Falls es euch interessiert hier wäre der Link zu meinem Beitrag. 

        http://www.ckmoises.at/publishing-distributoren/

        (Der Beitrag ist schon älter und allzu stolz bin ich nicht auf die Verarbeitung, aber die Infos zählen. Bei diesen habe ich mir auch ziemlich Mühe gegeben.)

        Jedenfalls habe ich eher schlechte Sachen über EPubli gelesen/gehört. Leider fällt mir nicht mehr dazu ein. Ich wünsche euch Beiden viel Erfolg bei der Verlags/Distributoren Suche! 1f 604

         

         

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          Beigetreten: 31.10.2017
          RE: Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Epubli-Verlag
          Mi, 28.03.2018 23:59

          Hallo, Veronika,

          habe gerade deine Übersicht überflogen. Da steht, die von dir aufgeführten Dienstleister würden bei Änderungen/Korrekturen die Daten austauschen. Für tredition gilt das aber nur bedingt. Selbstverständlich kann man das machen, doch man bezahlt noch einmal genauso viel wie für den ersten Auftrag. Kostenlose Neuauflage gibt es da nicht. Andere Dienstleister bieten das jedoch an. Das mit dem Vertrieb finde ich auch ungewöhnlich. Tredition-Bücher werden bei Libri gelistet, man kriegt sie also überall (kann sie bestellen), ob online oder im stationären Buchhandel. Ich habe mich dafür entschieden, weil die kostenlosen Zusatzangebote wie Rezensionsexemplare oder auch Remittenden oder Büchertische für Buchhandlungen den recht hohen Preis für die Dienstleitung etwas mildern. Und natürlich, weil auch alle eBook-Formate möglich sind und ich nicht wie bei amazon vom Kindle abhängig bin (für die eher wenigen eBook-Käufer unter meinen Lesern).

          Entschuldige, Dirk, etwas Off-Topic. Für epubli hatte ich mich auch schon interessiert, weil ich gerne wechseln würde, fand das aber bisher nicht transparent genug, was so angeboten wird. Das Problem mit den Druckereien scheinen derzeit so einige Dienstleister zu haben. Ist aber auch von amazon gesteuert, da die die Dienstleister scheinbar zwingen, eigene Druckereien zu nutzen, und da kommen sehr häufig Fehldrucke in minderer Qualität aus dem Ausland dabei raus. Ich habe das nur durch Zufall herausgefunden und es hat mich sehr enttäuscht. Bei den höheren Preisen, sollten Leser nicht noch eine miese Qualität bekommen.

          Es grüßt

          Marie von Stein

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            Beigetreten: 17.04.2015
            RE: Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Epubli-Verlag
            Do, 29.03.2018 09:42

            Amazon schießt zur Zeit auch quer gegen verschiedene SP-Dienstleister, ob Epubli oder auch twentysix. Nimmt die nicht mehr in das prime-Lieferprogramm auf u. ä.

            Ist halt unliebsame Konkurrenz.

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              Beigetreten: 31.01.2019
              RE: Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Epubli-Verlag
              Do, 31.01.2019 20:15

              Ich habe bisher einmal eine kleinere Auflage bei epubli drucken lassen. Die Preise empfinde ich als sehr günstig, zumal es hier

              https://www.rabattcode.de/epubli-gutschein/

              dauerhaft 10% Rabatt zusätzlich zu den ohnehin gebotenen Staffelrabatten gibt. Trotz alledem bin ich seit kurzem sehr von Tolino Media angetan:

              https://www.tolino-media.de

              Damit erscheint das eigene Ebook bei Weltbild, Thalia, Hugendubel, eBook.de und einigen weiteren Shops. Interessant auch im Hinblick auf die Tolino eReader.

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                Beigetreten: 12.04.2018
                RE: Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Epubli-Verlag
                Do, 07.02.2019 08:09

                Mit epubli habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Mein zweites Buch oder besser gesagt, ein Geschänkbüchlein war so gut, wie gar nicht über andere Onlineanbieter erhältlich. Bei Amazon konnte das Buch nur über Drittanbieter bestellt werden. Kurzum habe ich den Vertrag mit epubli gekündigt und das Buch dann über BoD (wie schon das Buch zuvor) veröffentlicht. Siehe da, jetzt ist es überall erhältlich. Das ist zumindest meine bisherige Erfahrung mit epubli.

                LG, Anna.

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                  Beigetreten: 29.11.2020
                  RE: Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Epubli-Verlag
                  So, 29.11.2020 17:25

                  Nach 8 Jahren problemloser Präsentation wurden Titelbild und Erläuterung meines Buches kürzlich von einer Frau Lorenz ausgeblendet aus Gründen des "Jugendschutzes".  Es handelt sich um einen Versroman in Hexamtern, ein spirituelles Buch über das heidnische Europa mit seiner uralten Muttergöttin. Was - um Himmels Willen - ist nun das für ein Bildungsniveau eines Buchverlages?  Ich bin entsetzt. 

                  Sidonie

                   

                   

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                    Beigetreten: 17.04.2015
                    RE: Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Epubli-Verlag
                    Di, 01.12.2020 21:49

                    Sidonie schrieb:

                    Nach 8 Jahren problemloser Präsentation wurden Titelbild und Erläuterung meines Buches kürzlich von einer Frau Lorenz ausgeblendet aus Gründen des "Jugendschutzes".  Es handelt sich um einen Versroman in Hexamtern, ein spirituelles Buch über das heidnische Europa mit seiner uralten Muttergöttin. Was - um Himmels Willen - ist nun das für ein Bildungsniveau eines Buchverlages?  Ich bin entsetzt. 

                    Sidonie

                    Problem ist hierbei kein irgendwie geartetes Bildungsniveau, sondern eine neue Software, die bei epubli im Einsatz ist und Bilder o. ä. was jugendschutztechnisch relevant sein könnte, automatisch versucht zu erkennen. Ist mir auch passiert bei einem wirklich harmlosen Titel. Deswegen habe ich nachgefragt, wurde sofort geändert.

                    Manchmal hilft es, einfach nachzufragen. Und Epubli hat sich in der Kundenkommunikation stark verbessert in den letzten Jahren.

                    Gelöschter Nutzer
                    RE: Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Epubli-Verlag
                    So, 20.06.2021 05:38

                    Der Beitrag ist ja schon etwas älter, aber ich bin seit vielen Jahren epubli Kundin und dachte, dass es vielleicht interessant ist für die Community, nochmal ein Update zu bekommen.

                    Ich weiß bei epubli viele Dinge zu schätzen. Bei den Prints bin ich da auch nach wie vor zufrieden. Jedenfalls bei meinen gebundenen Büchern. Mit dem Hundekalender vom Twitterrudel, den es auch als Ringbuch gibt, gibt es tatsächlich oft Fehlproduktionen (Bindung falsch herum - also Beginn mit Dezember). Das war mit dem Kalender 2021 so und bei dem 2022 weiß ich da auch von einigen Fällen.

                    Für epubli spricht aus meiner Sicht, die reine Kostenfreiheit, der wirklich hilfsbereite, freundliche und schnelle Support und die Lieferungen ins Ausland in wirklich fast alle Länder der Welt. Außerdem finde ich die Formate und Ausstattungen gut. Der neue Assistent ist aus meiner Sicht unnötig kompliziert, ich wechsle beim Upload von Prints immer direkt in die alte Ansicht. Dass dies möglich ist, finde ich ebenfalls gut.

                    Was mich nervt, aber kein Grund ist, epubli zu meiden: Technisch ist die Webseite sehr anstrengend. Sie ist, warum auch immer, auf Chrome optimiert, ich nutze Firefox. Bei den Prints hab ich da wenig Probleme, beim hochladen von eBooks scheitere ich allerdings regelmäßig daran, dass nach der Dateiüberprüfung der Button, der zur Dateneingabe zur Veröffentlichung führen soll, im Firefox einfach keine Reaktion hervorruft. Ich umgehe das Problem inzwischen, indem ich direkt Chrome verwende.

                    Die Accountverwaltung ist unkomfortabel. Wer mehrere Pseudonyme in einem Profil führt, kann beispielsweise keine Sortierung nach Pseudonym vornehmen. Statistische Funktionen fehlen völlig. Abrechnungen sind nicht vorteilhast dargestellt. Viele Seitenumbrüche, Details werden via Link ausgeklappt. Ich fände da eine Tabelle mit mehr Spalten und ohne Seitenumbrüche besser. Auch die Ladezeiten der einzelnen Seiten sind echt lang.

                    Wenn ich Bestellungen aufgebe, die ich an andere versenden lasse, ist epubli nicht in der Lage, einen Lieferschein statt eine Rechnung beizulegen. Das ist echt blöd, weil die Empfänger dann die tatsächlichen Kosten sehen, aber etwas zwischen den tatsächlichen Kosten und dem normalen Preis bezahlen (betrifft die Anthologien der Textgemeinschaft).

                    Bedenklich finde ich die undurchsichtige Abrechnung. Mir wurden mal eBook Verkäufe doppelt gutgeschrieben und später korrigiert. Das kann ich halt als Kunde Null nachvollziehen und mir ehrlich gesagt auch nicht erklären (sollte eigentlich nicht passieren). Fehlerhafte Produktionen werden als Storno aufgeführt - das ärgert mich auch, weil es so wirkt, als wenn Kunden das Buch dann doch nicht gefallen hat. Und für Kunden ist es auch nervig, wenn sie neu bestellen müssen, statt einfach Ersatz geliefert zu bekommen.

                    Was aus meiner Sicht gar nicht geht: Der Umgang mit eBooks. Die Verträge sind da sehr unklar formuliert. Es wird von Drittanbietern geschrieben, die nicht konkret benannt werden. Durch Abrechnungen von minimalen Centbeträgen bin ich drauf aufmerksam geworden, dass epubli die eBooks auf Plattformen wie Readfy oder Legimi anbietet. Als Autor habe ich beim Upload keine Chance, einzelne Anbieter auszuschließen, ich kann nur entscheiden ob es die Bücher auch bei Amazon oder Google geben soll. Ich war natürlich ziemlich aufgebracht, als ich das mitbekommen habe. Anthologien der Textgemeinschaft hab ich daraufhin komplett vom Markt genommen, weil ich ja nur die Rechte zum Abdruck hatte, aber nicht zur quasi kostenfreien Verbreitung.

                    Positiv muss ich an dieser Stelle wirklich den Support erwähnen. Mir wurde angeboten, dass meine eBooks aus den Aboprogrammen herausgenommen werden. Das habe ich in Anspruch genommen. Ich habe auch danach noch einige herausgegeben dort, eine Mail geschrieben, dass ich die Aboprogramme nicht möchte und sie wurden manuell entsprechend dort deaktiviert. Einserseits spricht das für Epubli, andererseits ist das natürlich ein hausgemachtes Problem, dass ja gar nicht sein müsste, wenn sich die Anbieter endlich mal mit ihrer wirklich sehr bescheidenen Programmiertechnik auseinandersetzen und diese optimieren würden. Nachteilig ist bei diesem Punkt aber auch, dass ich Aktualisierungen des eBooks (also Korrekturen von RS-Fehlern, fehlenden Satzzeichen oder so), jedes Mal wieder automatisch in die Aboprogramme komme und das Buch manuell entfernen lassen muss.

                    Tatsächlich bin ich inzwischen mit den eBooks zu Tolinomedia gewechselt.

                    Letztendlich hab ich mich in die Technik gut eingefuchst. Das ist sicher der Hauptgrund, dass ich mit Prints bei epubli bleibe. Die Druckpreise finde ich ziemlich hoch, es gibt zwar Rabattsysteme, doch die sind nur bei wirklich großen Mengen relevant. Außerdem finde ich die Portokosten als Pauschale ungünstig. Im Grunde zahle ich für ein Buch genausoviel Porto wie für 100. Ich nutze den Versand inzwischen nur noch, wenn ich größere Mengen ins Ausland verschicken lassen möchte. Ansonsten lasse ich inzwischen Belegexemplare für die Textgemeinschaft und meine Leseexemplare für Rezensionen usw. bei einem anderen Druckanbieter drucken.

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                      Beigetreten: 05.10.2014
                      RE: Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Epubli-Verlag
                      Do, 22.09.2022 15:52

                      Ich hatte seit 2010 Bücher und Musiknoten bei epubli veröffentlicht. Der Autorenvertrag kann von beiden Seiten jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Das klingt zunächst einmal unkompliziert, kann aber für die Autoren böse Folgen haben.

                      Musiknoten sollen keine ISBN tragen, also habe ich sie ohne ISBN veröffentlicht. 2015 hat epubli jedoch die Veröffentlichung ohne ISBN eingestellt und die Verträge all meiner Notenveröffentlichungen gekündigt. Ich bin dann auf lulu umgestiegen, wo allerdings die Versandkosten exorbitant und die Lieferzeiten sehr lang sind.

                      Zwei Bücher hatte ich in je 250 Exemplaren auf Lagerhaltung drucken lassen. 2018 hat epubli auch diese Verträge gekündigt, weil die Lagerhaltung eingestellt wurde. Sie haben mir also die über 400 noch vorhandenen Exemplare nach Hause geschickt, und ich kann nun zusehen, wie ich sie loswerde. Alle paar Monate geht eines mit Verlust bei Ebay weg, viele habe ich schon verschenkt.

                      Aber nun, 2022, der „Hammer“: Ein bereits vor zwei Jahren veröffentlichtes Buch verstoße angeblich gegen die AGB. Auf meine Nachfrage, welche Textstellen das betreffe, antwortete man lapidar, das müsse man nicht begründen und man hätte nun auch alle anderen (!) Publikationen von mir gelöscht. Das Buch enthielt unter dem Titel „Die Politik des Bösen“ gesellschaftskritische Aufsätze. Offenbar hat da jemandem die freiheitliche politische Richtung nicht gefallen – ein typischer Fall von „cancel culture“. Eine Ungeheuerlichkeit, aber juristisch nicht angreifbar, da der Vertrag eine Kündigung unabhängig von einer gerechtfertigten Begründung erlaubt.