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    Beigetreten: 10.04.2015
    books on demand : nur als Selbstbesteller???

    Hallo ,

     

    mein Mann hat sich die Mühe gemacht,  ( und es war in der Tat MÜHE ;o) ) mein erstes Buch , was nun schon einige Zeit  bei amazon, sowie  bei Thalia als E-Book gekauft und heruntergeladen werden kann, nun NUR  für mich,  mein Regal ( evtl. ein Exemplar für meine Mutter, die keinen e-reader hat)

    und um es einfach nur mal in den Händen zu halten,  bei bod einzustellen.

    Nun frage ich mich, ob es eine Möglichkeit gibt, es auch als *on demand* Buch bei gewillten *fremden*   Käufern zu vertreiben?

    Wie man bei amazon/kindle seine Werke durch createspace als print drucken lassen kann, so frage ich mich

    ob es dahingehend  bei thalia oder anderen online e-book shops auch eine Möglickeit gibt?

    Weiss das zufällig jemand?

     

    Danke

    Gelöschter Nutzer
    RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
    Do, 04.02.2016 17:45

    Der Weg über BoD ist schon der geeignete für dich, wenn du zumindest im stationären Buchhandel bestellbar sein willst. Druckausgaben gibt es meines Wissens zwar z.B. bei Tolino, aber dort nur auf dem umgekehrten Weg. Sprich, der Distributor, in diesem Fall eben die Tolino-Allianz geht von sich aus auf erfolgreiche Ebook-Autoren zu und bietet ihnen Taschenbuchausgaben an. Die Konditionen kenne ich leider nicht.

    Sicher ist aber, dass die meisten Selfpublisher inzwischen den Weg über BoD wählen, weil er am einträglichsten und unkompliziertesten ist. Es gibt dort verschiedene Modelle und Tarife, einfach mal einlesen oder in der Selfpublisher-Bibel nachschauen.

    Abzuraten ist wohl von Dienstleistern wie tredition, epubli usw. Da findet man im Netz sehr viele negative Erfahrungsberichte. Die einzigen, die sich lobend äußern, sind Autoren, die absolut gar nichts mit dem Buch als Taschenbuch zu tun haben wollen. Sprich, die lieber weniger verdienen, als sich selbst die Arbeit zu machen.

    VG, Dorit 

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      Beigetreten: 14.03.2014
      RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
      Fr, 05.02.2016 09:43

      Öhöm … Also ich kann über tredition nichts Schlechtes sagen und ich habe überhaupt nichts gegen Taschenbücher. Im Gegenteil: Ich mag, dass ich bei tredition alle drei Varianten (Hardcover, Taschenbuch UND E-Book) parallel anbieten kann. Allerdings ist tredition nicht der billigste Anbieter, die Drei-Schienen-Strategie kostet deutlich mehr als die günstigen BoD-Angebote. (Übrigens: Ich hab über tredition auch noch nie negative Berichte gelesen, was aber auch damit zu tun haben könnte, dass ich keine großen Recherchen in dieser Hinsicht anstelle.)

      Wenn es dir vor allem um Bücher für die Familie geht, also Marketingfragen keine Rolle spielen, würde ich aber auch BoD oder was ähnlich billiges empfehlen.

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      Beigetreten: 12.03.2014
      RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
      Fr, 05.02.2016 12:20

      Liebe Ute,

      Die Antworten von Dorit und Ulrike haben ja schon viel beantwortet, nur nicht, ob du dein Buch auch an willige Fremde verkaufen kannst. Hat dein BoD Buch denn eine ISBN? Dann ist das Buch im stationären Buchhandel verfügbar. Das wird nicht darauf hinauslaufen, dass es in den Läden im Regal steht, aber es kann dort bestellt und innerhalb weniger Tage geliefert werden. Ich persönlich tauche zwar in einem Buch von BoD auf (TrümmerSeele, eine Lyrik-Anthologie als Charity-Aktion von "DichterFürFlüchtlinge" zugunsten der Flüchtlingshilfe), habe aber ansonsten keine Erfahrungen mit dieser Form des Self-Publishing. Da man das BoD-Buch auch bei Amazon bestellen kann, sollte es, ISBN vorausgesetzt, möglich sein, an Gott und die Welt zu verkaufen.

      Liebe Grüße und viel Erfolg weiterhin (Du hast ja jetzt schon 17 positive Rezis bei "Big A" plus eine konstruktive Kritik von Ulrike 1f61c ),
      Dirk

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        Beigetreten: 06.10.2015
        RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
        Mi, 24.02.2016 10:06

        BoD ist zweifellos der erfolgreichste Print on Demand Dienstleister, aber nicht der einzige. Eigentlich beantwortet die Homepage von BoD alle Fragen gründlich und übersichtlich. Es gibt verschiedene Pakete, mit oder ohne ISBN, allgemein bestellbar oder nur vom Autor selbst. Hast du dein Buch schon bei BoD drucken lassen? Wenn ja, in welchem Paket? Ich habe z.B. einige Manuskripte dort drucken lassen um meinen Testlesern haptisch korrekte Leseexemplare geben zu können. Einen Roman hatte ich als "Limited Edition" einem Freund als Hochzeitsgeschenk drucken lassen. All diese Druckerzeugnisse können nur von mir bestellt werden und die Mindestauflage war jeweils ein Exemplar. Es wäre jedoch denkbar, ein so produziertes Werk bei BoD in einem anderen Paket, z.B. mit ISBN und Handelsanbindung, veröffentlichen zu lassen. Damit wäre der Zugang zum Handel gewährleistet, und zwar auf allen Plattformen und international. Genau so verhält es sich jedoch auch bei Tredition, Epubli und anderen Anbietern. Indessen verzichten die meisten von denen auf hohe "Erstellungskosten", BoD verlangt z.B. einmalig 19 Euro für das Einpflegen der Daten. Das ist angesichts der Tatsache, dass BoD keinerlei Einfluss darauf hat, ob später wirklich Umsätze generiert werden (sollen), von denen die Firma ja schließlich lebt, nachvollziehbar und völlig gerechtfertigt. Eine andere Frage (die ich nicht beantworten kann) ist die, ob du mit deiner Veröffentlichung deines Werkes als Ebook Rechte an Dritte abgegeben hast. Du schreibst, dass dies bei Amazon und bei Thalia erhältlich ist. Wer ist denn der Herausgeber, wer der Provider? Wenn du die Veröffentlichungsrechte vollständig behalten hast, dann steht der Publikation bei BoD, Tredition, Epubli - oder wem auch immer - nichts im Weg. Nur zur Sicherheit: Print-on-Demand hat im Prinzip nichts mit Druckkostenvorschuss zu tun! Sobald Geld in erheblicher Größenordnung vom Autor verlangt wird, ist von mehr als zweifelhaften Machenschaften auszugehen. Die oben genannten PoD-Dientleister haben damit jedoch nichts zu tun!

         

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          Beigetreten: 03.05.2016
          RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
          Do, 05.05.2016 13:43

          Ich kann dich nur unterstützen, es über BoD zu probieren. Wie von Andreas Tietjen angesprochen, ist der Invest bei BoD sehr gering. Ich veröffentliche nur mit BoD und mehr als zufrieden. Der Service ist sehr gut, die Plattform selbsterklärend und es gibt für alle Formate Vorlagen, damit man nicht vollends bei Null anfängt. Viel wichtiger ist aber, dass die Endresultate in Buchform hervorragend sind. Die Druckqualität ist hervorragend und die Umwandlung ins eBook sehr professionell.

          Wenn du also nicht nur dein eigenes Buch in den Händen halten möchtest, sondern gleichzeitig den Verkauf anstrebst, dann ist dies sicherlich einer der angenehmsten Wege. Viele Erfolg!

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            Beigetreten: 22.08.2016
            RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
            Do, 15.09.2016 17:06

            Interessant!

            Ist epubli wirklich so schlecht? Warum? 

            Die Seite macht doch einen ganz guten Eindruck, und Vorabkosten gibt es auch nicht... oder habe ich was übersehen?

            Gelöschter Nutzer
            RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
            Do, 15.09.2016 17:31

            Ich kann wieder nur von meinen eigenen positiven Erfahrungen mit BoD berichten. Mein neuestes Taschenbuch kann ich dort herstellen lassen und für 11,90 € verkaufen, sodass ich noch eine kleine Marge habe. Bei epubli müsste ich da wohl mindestens 13,99€ aufrufen, was ich als Nachteil ansehe. Das TB hat 434 Seiten.

            Außerdem habe ich bei BoD die Möglichkeit, mein Printausgaben für ein Jahr bei den Wortwerke-Buchhandlungen zu platzieren. Das sind Buchhandlungen, derzeit drei im Norden der Republik, weitere sind in Planung, die ausschließlich Bücher von Sp-lern und Kleinstverlagen anbieten. Die Präsentation ist ganz zauberhaft, es gibt immer ein angeschlossenes Café und das Konzept hat mich überzeugt. Pro Buch kostet mich die Regalmiete pro Monat 9,50€ netto. Da bekommt man als BoD-Autor einen kleinen Rabatt. 

             

            Außerdem habe ich beim Versan via amazon keine zusätzlichen Versandkosten, was bei epubli wohl durchaus berechnet wird.

            Vielleicht hilft dir ja dieser Bericht hier weiter. http://www.selfpublisherbibel.de/ebook-und-print-im-paket-bod-vs-epubli-...

            Für mich ist es immer ausschlaggebend, wo haben die meisten Autoren gute Erfahrungen gemacht.

            VG, Dorit 

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              Beigetreten: 22.08.2016
              RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
              Do, 15.09.2016 19:42

              Vielen Dank für die interessanten Infos! Auch zu den Wortwerke-Buchhandlungen...

              Sehe mir den Bericht in der Bibel gleich mal an.

               

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                Beigetreten: 07.09.2019
                RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
                Sa, 07.09.2019 17:21

                Unsere Erfahrung mit BoD - Books on Demand-Norderstedt

                Unser Buch: ÄGYPTISCHE - NUBISCHE PYRAMIDEN, von Alexandria bis Khartum
                Bei dieser Beurteilung (von unserem Buch „ÄGYPTISCHE-NUBISCHE PYRAMIDEN“ geht es nicht um den Buchdruck, dieser ist wie bei allen Bücher von uns, die wir bei anderen Druck-Verlagen herstellen ließen, sehr gut.

                Es geht um das Preis- Leistungsverhältnis:

                1. Der Verkaufspreis von EUR 127,50 ist ein utopischer Preis der in keinster Weise in Relation zu den Herstellungskosten liegt. Wir verkaufen das gleiche Buch, in gleicher Ausführung (Druck bei einem anderen Verlag), jetzt bei Ebay und www.hobby-ägyptologen.de für EUR 59,50 und das mit zusätzlich 20 Seiten größerem Umfang.
                2. Wenn das eigene Buch vom Autor bestellt wird und dann EUR 102,00 gefordert wird, ist das nach unserer jetzigen Meinung und Erfahrung Abzocke.
                3. Ebenso ist nach unserer jetzigen Erfahrung und Meinung der Verkaufsbonus ein Almosen.

                PS: Wenn man nur bis 5 Bücher für den Eigengebrauch erstellen möchte, sind die Mehrkosten von EUR 650,00 (bei uns) noch vertretbar. Bei einer zahlreichen Anzahl von Büchern und wenn man die Bücher über den Buchhandel verkaufen möchten und selbst vermarken will, unser Vorschlag: www.mybuchdruck.de. Die ISBN Nr. ist für EUR 80,00 schnell bestellt. Nur das Layout muss man selbst herstellen und in unserem Fall ist die Ersparnis enorm hoch (EUR 4500,00 im Jahr). Es sind keine direkten Einsparungen, sondern das Buch wird um 50 % billiger verkauft.

                Ulm-Aachener Hobby-Ägyptologen

                Arnold Lamm

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                  Beigetreten: 14.03.2014
                  RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
                  Di, 10.09.2019 16:51

                  Es ist immer ein preislicher Unterschied, ob man Auflage druckt (sich also einen Vorrat an Büchern zulegt) oder ob man Print-on-Demand wählt. Farbbilder vergrößern die Schere und zwar deutlich.

                  "der in keinster Weise in Relation zu den Herstellungskosten liegt. " Eben doch. Das teuerste beim Drucken ist das Einrichten der Maschinen und auch wenn PoD-Dienstleister nicht wirklich bei jedem Buch bei Null anfangen, ist es was anderes, als wenn man 500 Bücher am Stück runterrattern kann. Auch bei den Stufen nach dem Druck (Binden und vor allem Konfektionierung/Versand) ist es ein Unterschied, ob man 500 oder 5 Bücher "behandelt". 

                  • [Moderator]
                  • [Forum-Betreuer]
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                  Beigetreten: 12.03.2014
                  RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
                  So, 08.09.2019 14:53

                  Lieber Arnold Lamm,

                  da muss ich Ulrike recht geben. Ich habe vor Urzeiten mal in einer Druckerei hospitiert und kann, obwohl die Technik heute weit fortgeschrittener ist, behaupten, das Einzelwerke deutlich teurer (im Verhältnis) zu Massenproduktionen sind. Der Aufwand, welcher zur Einrichtung der Maschinen, für Satz und Layout betrieben werden muss, ist nämlich der Gleiche.

                  Liebe Grüße
                  Dirk

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                    Beigetreten: 07.09.2019
                    RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
                    Mo, 09.09.2019 06:36

                    Liebe Ulrike Jonack, lieber Dirk Eickenhorst

                    Buch: ÄGYPTISCHE – NUBISCHE PYRAMIDEN, von Alexandria bis Khartum – Herstellung bei BoD – Books on Demand-Norderstedt.
                    Bitte richtig lesen, darum geht es doch nicht, sondern um eine Warnung, und zwar Warnung, nach unserer jetzigen Erfahrung und Meinung, vor einer Abzocke. Beweis, statt einen Verkaufspreis von EUR 127,50 verkaufen wir jetzt das Buch für EUR 59,50 (siehe www.hobby-ägyptologen.de) und in der gleichen Ausführung wie bei BoD – Books on Demand-Norderstedt, und ebenso bei der gleichen Herstellung von 10 Stück, also über 50 % billiger pro Buch.
                    Gruß die Ulm-Aachener Hobby-Ägyptologen
                    Arnold Lamm

                    • [Moderator]
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                    Beigetreten: 12.03.2014
                    RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
                    Mo, 09.09.2019 20:21

                    Lieber Arnold,

                    du kannst mir glauben, dass ich richtig lesen kann, ich mache das nämlich professionell. Da ich weder euer Buch noch den "anderen Verlag" kenne, kann ich schwerlich zu Einzelheiten Stellung beziehen. Vielleicht verrätst du mir den Namen des Verlags noch? BoD ist eigentlich nicht für Abzocke bekannt, daher wäre ich mit schriftlichen, öffentlichen "Warnungen vor Abzocke" vorsichtig. Manche Verlage sollen tatsächlich eine Rechtsabteilung haben ...

                    Und vielleicht druckt der "andere Verlag" unter den Selbstkosten oder mit Marginal-Marge? Oder man produziert in Billiglohnländern? Man weiß es nicht, wenn man den Verlag nicht kennt ...

                    Liebe Grüße
                    Dirk

                    • [Moderator]
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                    Beigetreten: 12.03.2014
                    RE: books on demand : nur als Selbstbesteller???
                    Di, 10.09.2019 14:42

                    Lieber Arnold,

                    ich bin selbst BoD-Autorin und kenne das Team dort sehr gut. Ich kann dir versichern, dass dort keine Abzocke betrieben wird. Wenn dir etwas am Betriebsablauf bei BoD nicht klar sein sollte, kannst du einfach die Servicehotline anrufen und freundlich nachfragen. Die Kolleginnen und Kollegen dort sind total nett und hilfsbereit. Ich war bisher noch mit keinem einzigen Problem alleine.

                    Auch ich würde dir dringend davon abraten, nicht einfach irgendwelche Dinge zu behaupten und "Abzocke!" zu brüllen. Ich bin da ganz bei Dirk: Man weiß es nicht, wenn man den Verlag nicht kennt und nicht weiß, wie er arbeitet.

                    Liebe Grüße
                    Jasmin