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Federwelt

Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
Nr. 146 Februar 2021/März 2021
Preis Print: 
8,40 EUR
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  • Kai Meyer: Für Audible arbeiten: exklusive Einblicke
  • Was macht ein Bilderbuch zum Longseller?
  • Nebenfiguren und ihre Rollen entwickeln
  • Künstlersozialversicherung | Diagnose: Arbeitssucht

Artikel und Interviews

  • 6

    Audible - Schreiben für die Geschichtenfabrik

    Exklusive Einblicke in die Arbeit für den rasant wachsenden Audioverlag geben Dorothea Martin, Audibles Original-Fiction-Chefin, Bestsellerautor Kai Meyer und Hanka Leo, Audible-Showrunnerin. Von Christina Maria Schollerer in Zusammenarbeit mit Anke Gasch
  • 22

    Nebenfiguren, die heimlichen Stars Ihres Romans

    Jede Hauptfigur braucht Beziehungspartner, egal ob Verbündete oder Gegner. Jede Nebenfigur kann und sollte etwas Besonderes sein, denn die Beziehungen und Konflikte zwischen den Charakteren machen eine Geschichte mehr als alles andere aus. Von Stefan Waldscheidt 
  • 26

    Workaholism

    Mein Weg in die Arbeitssucht und wieder hinaus. Von Kia Kahawa
  • 32

    Damit die Kunst nicht brotlos bleibt.

    Über die Künstlersozialversicherung, die Künstlersozialkasse und die Künstlersozialabgabe. Von Theda Schmidt
  • 44

    Liebe auf den ersten Satz?

    #7: Bestseller-Selfpublisher Marcus Hünnebeck und sein Lektor Ruggero Leò im Gespräch mit Anne Weiss – über den Unterschied zwischen Lektorat und Textredaktion, das Glück guter Planung und eine Zusammenarbeit, die selbst einen Verlag überlebt hat.
  • 50

    Wie die Motzkuh ins Bilderbuch kam ...

    ... und zum Longseller wurde. Von Anke Gasch mithilfe von Annette Langen, Tomas Rensing (Pressesprecher Coppenrath) und Coppenrath-Lektorin Katrin Hoffmann

Kolumnen

  • 21

    Schnell mal nachgefragt

    #16: Carsten Otte, beim Südwestrundfunk für den Talk der Bestenliste zuständig, antwortet auf die Frage, wie Lyrik zu ihm kommt und was ein Lyrikband braucht, um sein Interesse an einer Besprechung zu wecken.
  • 25

    Schnell mal nachgefragt

    #17: »Wie finde ich meinen ganz persönlichen, konkurrenzlosen Schreibstil und bleibe dabei authentisch?« Es antwortet: Karin Fleischanderl, preisgekrönte Übersetzerin, Intendantin der Literaturtage Steyr und Autorin.
  • 41

    Frag die Agentin!

    #9: Lässt sich gegen Verschiebungen von Veröffentlichungsterminen etwas tun? Mit Sabine Langohr
  • 55

    Kreatives Schreiben als Romanmotor

    #4: Randfigur, Heldin oder Held – Wer drängt sich vor, die Geschichte zu erzählen? Von Ines Witka
  • 57

    Ihr Weg zum Aphorismus

    #6: Wortspiele. Von Fritz-J. Schaarschuh
  • 58

    Rückenfit mit der Federwelt – in Kooperation mit TRIAS

    Aktion schmerzfreier Nacken. #5: Schultereindreher. Von Kay Bartrow
  • 59

    Rezitationskurs

    #85: Figuren ernst nehmen. Von Michael Rossié
  • 60

    Unternehmen Lyrik

    Baustein 12: »Hier ruht das Land« – Naturwahrnehmung im Gedicht. Von Michaela Didyk

In (fast) jedem Heft

  • 42

    Pinnwand

    Termine und mehr
  • 64

    Kurzmeldungen

  • 66

    Ausblick + Impressum

Editorial

Das lange Lauschen

5. Januar 2021, ich krieche fast ins Radio. Ja, ich habe es geahnt, dass der Lockdown verlängert wird. Dennoch trifft mich die frisch erworbene Gewissheit darüber. Während ich diese Zeilen tippe, gehen mehr und mehr Neuerscheinungen unter und Lesungen laufen weiterhin nur online, die meisten davon unbezahlt. Eine rühmliche Ausnahme sind die VS-Onlesungen, finanziert durch das NEUSTART-KUTLTUR-Paket: https://vs.verdi.de/projekte/vs-lesungen-auf-twitch. Eine tolle Gelegenheit, Kolleg*innen lesen zu hören und sich Gelungenes abzugucken. Oder Sie bewerben sich selbst für eine der Veranstaltungen ab Ende Februar? (Bitte die Bewerbungsfristen und -voraussetzungen beachten! Und vielleicht noch mal Heft 142 zur Hand nehmen für den bestmöglichen Video-Auftritt?)

Bei der ersten VS-Onlesung erzählte Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie, ihr seien 2020 über 40 Lesungen weggefallen. Hätte sie davon leben müssen, wäre es das Ende ihrer Karriere gewesen. Lösungen müssen her. Dabei ist die Gefahr groß, sich zu übernehmen. Ab Seite 26 erzählt Kia Kahawa von ihrem Weg in die Arbeitssucht und wieder heraus.

Um soziale Absicherung dreht sich alles im Artikel von Theda Schmidt (Seite 32). Sie informiert über die Künstlersozialversicherung, die Künstlersozialkasse und die Künstlersozialabgabe. Im Zentrum steht die Frage: Was leisten sie und für wen?

Warum Nebenfiguren die heimlichen Stars eines Romans sind, erklärt Stephan Waldscheidt. Und: Wir warten auf mit exklusiven Einblicken in die Arbeit für Audible, Amazons Tochterunternehmen, das Hörgeschichten inzwischen sogar selbst entwickelt. Bestsellerautor Kai Meyer, Audibles Original-Fiction-Chefin Dorothea Martin und Hanka Leo, die als Freie Lektorin und Showrunnerin tätig ist, haben viele Fragen beantwortet. Ab Seite 6 erfahren Sie unter anderem, wie man Audible-Autor*in wird, welche Chancen die Arbeit für die Geschichtenfabrik mit sich bringt, was einen Stoff serientauglich macht und auch, wie Audible im Vergleich mit Buchverlagen abschneidet.

Ich gestehe, ich bin Fan des langen Lauschens. Aber manchmal lese ich auch lieber und höre dabei die Stimmen der Autor*innen. In diesem Sinne: Willkommen im Heft!

Anke Gasch, Chefredakteurin
([email protected])

 

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