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Name Einsendeschluss Art Genre Zielgruppe Organisator

Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte

Zielgruppe

AutorInnen
ÜbersetzerInnen
VerlegerInnen

Art der Förderung

Aufenthaltsstipendium

Einsendeschluss/Bewerbungsfrist

Veranstalter/Veranstalterin

Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte

Preisgeld (Gesamtsumme in EUR)

0.00 EUR

Teilnahmegebühr (EUR)

0.00 EUR

Vergabe an

Alle

Genre/Kategorie

Aphorismen, Bilderbuch, Erstleser, Biografie, Autobiografie, Comic, Manga, Drehbuch, E-Book, Erotische Literatur, Erzählung, Essay, Abhandlung, Fachbuch, Fantasy, Feature, Geschenkbuch, Geschichte, Kurzgeschichte, Heftroman, True Storys, Historischer Roman, Hörbeitrag, Horror, Hörspiel, Kinder-/Jugendliteratur (Belletristik), Kinder-/Jugendliteratur (Sachbuch), Kinderbuch, Krimi, Thriller, lesbisch/schwule Literatur, Libretto, Lyrik, Märchen, Sagen, Mythen, Mundart, Nachschlagewerk, Novelle, Phantastik, Prosa, Kurzprosa, Ratgeber, Reiseliteratur, Rezension, Roman, Sachbuch, Satire, Schulbuch, Science Fiction, Sketch, Songtexte, Sonstiges, Texte (allgemein), Theaterstück, Übersetzungen, Utopie/Staatsroman

Thema

Aufenthaltsstipendium in Meran

Beschreibung

Im inspirierenden Meran stellt ein faszinierendes Stipendien-Programm Literaturschaffenden zwei ruhig gelegene Wohnungen für konzentriertes Arbeiten zur Verfügung.

Das Aufenthaltsstipendium

Im Herzen des mediterran geprägten Kur- und Kulturorts Meran im italienischen Südtirol befindet sich inmitten einer kleinen Parferlm-pic1kanlage das Gebäude, welches die beiden Wohnungen beherbergt. Nur wenige Fußminuten vom mittelalterlichen Stadtzentrum entfernt, in der Nähe von Therme, Gärten, Schloss und Passer (Fluss), bietet die Residenz Raum für konzentriertes Schaffen während einer bestimmten Zeit. Als »Writer in Residence« haben sie die Wahl zwischen zwei Wohnungen und einem Schreibaufenthalt von zwei bis zwölf Wochen. Ungestört von alltäglichen Obliegenheiten soll so ein literarisches Projekt konzentriert vorangetrieben werden können. Literaturschaffende aller Genres dürfen sich für ein Aufenthaltsstipendium bewerben. Dabei ist nicht massgebend, ob bereits eine lange Liste von Publikationen vorliegt oder ob jemand noch ganz am Anfang seiner Karriere als Autorin/Autor oder als Übersetzerin/Übersetzer steht. Ausschlaggebend für ein Aufenthaltsstipendium sind in erster Linie die Ernsthaftigkeit, mit der ein Projekt verfolgt wird, sowie der inhaltlich erkennbare Bezug zu Menschenrechten.

Menschenrechte

Der Begriff der Menschenrechte ist weit. Wir verstehen ihn primär so, wie er in wichtigen internationalen Erklärungen und Verträgen umschrieben ist, so beispielsweise in den folgenden:

  • Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948
  • Menschenrechtsverträge im Rahmen der Vereinten Nationen, so etwa
    • Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UNO-Pakt I)
    • Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte (UNO-Pakt II)
    • Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung
    • Übereinkommen vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe
    • Übereinkommen über die Rechte des Kindes
    • Übereinkommen vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe
    • Übereinkommen vom 18. Dezember 1979 zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau usw.
  • Regionale Abkommen für Menschenrechte, wie beispielsweise Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) Andere regionale Menschenrechtskonventionen Europäische Sozialcharta usw.

Wesentlich an den Menschenrechten ist die Auffassung, dass diese jedem Menschen um seiner selbst willen zustehen. Das heisst somit: Nicht nur «guten», angepassten, sondern auch «schlechten», unangepassten. Der allgemeine Leitspruch dabei dürfte wohl sein: «Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg' auch keinem andern zu.»

Literatur und Menschenrechte

Wir wollen, dass die grundlegenden Menschenrechte nicht nur in fachlichen Texten zum Ausdruck gelangen, sondern auch und gerade in literarischen, wobei wir den Begriff »Literatur« weit fassen und alle Genres berücksichtigen. Wir sind der festen Auffassung, dass die schriftliche Auseinandersetzung mit menschenrechtlichen Fragen dazu beitragen kann, Leserinnen und Leser für ebendiese Fragen zu sensibilisieren. Menschenrechte sind keine Errungenschaft, die auf ewig hält, sie müssen immer wieder neu errungen und bestätigt werden.

Bewerbung

Für die Bewerbung lesen Sie bitte die entsprechenden Informationen auf unserer Homepage. Bewerbungen werden nur vollständig und schriftlich entgegengenommen. Es gibt keinen Einsendeschluss. Das Die Interessierten können sich laufend melden und ihre Unterlagen einreichen.

Besonderer Hinweis

Das Projekt läuft 3-5 Jahre, danach wird entschieden, ob es weiterläuft. Die Interessierten können sich laufend melden und ihre Unterlagen einreichen. Es gibt keinen Einsendeschluss!

Kontaktmöglichkeit

Vergabeturnus

laufend

Schlagworte

Schreibaufenthalt, Schreibstipendium