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Federwelt

Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
Nr. 82 Juni / Juli 2010
Preis Print: 
6,50 EUR
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  • Beruf: HausautorIn am Theater
  • Keine Preise für Krimifrauen?
  • Polizei-Poeten / All-Age-Literatur
  • Federwelt-Jurypreis: Friedrich Ani

Artikel & Interviews

  • 4

    Das Erbe Schillers

    HausautorInnen am Nationaltheater Mannheim
  • 11

    Keine 37,5-Stunden-Woche

    Stefan Wendel, Programmleiter beim Thienemann Verlag, über All-Age-Literatur
  • 14

    Polizei-Poeten

    Der Club der ermittelnden Dichter
  • 19

    Warum gewinnen Krimiautorinnen keine Preise?

    Sandra Lüpkes fragt: »Was hat ER, was SIE nicht hat?
  • 24

    Satzzeichen! Zeichen setzen!

    Wie Komma & Kollegen das Gesicht eines Textes bestimmen
  • 32

    Software für AutorInnen

    Teil 3: Schreib- oder Autoren-Schreibprogramm? Das ist hier die Frage!
  • 36

    Steckbrief: Stephan Bopp

    Ein Interview von Heribert Hinrichs
  • 38

    Federwelt-Jurypreis

    Eine Münchner Schreibgruppe beteiligt sich am Münchner Menü-Wettbewerb & dem Federwelt-Jurypreis

Rezensionen

  • 54

    Digest

    von Marc Halupczok
  • 58

    & Radieschen

    Zeitschrift für Literatur, vorgestellt von Ben Sonnborn

Kolumnen

  • 10

    Reich werden mit Goetz Buchholz

    Diesmal: Ich will meine Rechte zurück!
  • 18

    Die Kummerecke

    von und mit Dr. Erika von Eichkamp-Luchterfisch
  • 27

    Rezitationskurs von Michael Rossié

    Folge 22: Wörtliche Rede
  • 37

    Was ist eigentlich ...?

    Folge 6: Nebenrechte

Prosa & Lyrik

  • 45

    Licht in der Frauenstraße

    Federwelt-Jurypreis-Gewinnertext von Friedrich Ani 
  • 49

    Lyrik zusammengestellt von Andreas Noga

Ausserdem

  • 28

    Terminkalender

    Wettbewerbe und Stipendien
  • 56

    Kurzmeldungen

    Neues aus dem Literaturbetrieb

Editorial

»Man muss nicht im Rampenlicht stehen, um Erfolge zu genießen.«
(Hannelore Elsner)

Im Rampenlicht stehen – viele träumen davon, die Aufmerksamkeit ihrer Mitmenschen auf sich zu ziehen. In diesem Heft stellen wir Ihnen Menschen vor, denen das gelungen ist.
Beispiel Nummer eins: die Polizei-Poeten, eine Gruppe von Gesetzeshütern, die ihre Erlebnisse zu Papier bringen. Laura Rose hat eine Lesung der Polizei-Poeten besucht und einen von ihnen, Hundeführer Elmar Heer, interviewt. Was kann Schreiben bewirken? Auf diese Frage gibt es viele Antworten. Etliche davon finden Sie in diesem Interview.
Wer sich einer Schreibgruppe anschließt, tut das vor allem, um zu schreiben und sich mit anderen über das Geschriebene auszutauschen. Darum ging es auch Werner Duck, als er vor einiger Zeit einer Schreibwerkstatt beitrat. Als Fingerübung betrachtete es die Gruppe, am Münchner Menü-Wettbewerb teilzunehmen, der zweimal im Jahr zusammen mit dem Federwelt-Jurypreis ausgeschrieben wird. Nie hätte Werner Duck damit gerechnet, plötzlich im Rampenlicht zu stehen. Doch dann kam er unter die letzten vier. Licht aus – Spot an! »Wir, die letzten vier, werden aufs Podium gerufen«, erzählt er der Federwelt. »Oben staune ich: Was machst du hier unter den Literaten? Ich habe in meinem Leben nur sechs Romane gekauft; nur einen las ich zu Ende.« – Werner Duck, ein Naturtalent in Sachen Schreiben? Sicher. Doch vor allem auch ein Beweis dafür, dass es ohne Mühe und Arbeit nicht geht. Denn nur »gearbeitete« Texte haben bei Wettbewerben eine reelle Chance. Wer nicht bereit ist, sein Bestes zu geben – und das bedeutet, wieder und wieder an einem Text zu feilen –, braucht gar nicht erst mitzumachen.
Das beweist auch der Wettbewerbsbeitrag von Friedrich Ani. Mit »Licht in der Frauenstraße« erhitzte der Profiautor die Gemüter. Eine »nicht unbedingt jugendfreie Geschichte« urteilte die Süddeutsche Zeitung. Mag sein, aber sauber gearbeitet ist sie allemal. Von der Jury erhielt Friedrich Ani den Federwelt-Jurypreis. Wir gratulieren und freuen uns, seine Geschichte in dieser Ausgabe veröffentlichen zu dürfen.

Sandra Uschtrin, Herausgeberin

 

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