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Name Einsendeschluss Art Genre Zielgruppe Organisator

Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2022

Zielgruppe

AutorInnen

Art der Förderung

Preis

Einsendeschluss/Bewerbungsfrist

Veranstalter/Veranstalterin

Ulrich Grasnick

Preisgeld (Gesamtsumme in EUR)

0.00 EUR

Teilnahmegebühr (EUR)

0.00 EUR

Vergabe an

Alle
über 18 Jahre

Genre/Kategorie

Lyrik

Thema

Fessel und Flügel

Teilnahmebeschränkungen

  • Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Autorinnen und Autoren unter 16 Jahre.
  • Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Träger des Ulrich-Grasnick-Lyrikpreises für die Jahre 2017 bis 2021 sowie die Jury-Mitglieder der letzten zwei Wettbewerbsjahre.

Beschreibung

Zeit jetzt / dass wir die Erde tragen – diese Verszeilen des Lyrikers und Preisgebers Ulrich Grasnick bilden den Leitgedanken der diesjährigen, sechsten Ausschreibung.

Aktuell halten Einschränkungen und Verluste weiterhin in Atem. Wir durchschreiten eine Zeit, in der globale und alltägliche private Entscheidungen, in der die Suche nach sich selbst, Stimmungen des Ab- und Aufbruchs in eins fallen, einander im Detail oder im Ganzen aber auch widersprechen können. Eine Fessel klaglos tragen oder abstreifen und an ihrer Stelle den Boden für üppiges Flügelwachstum bereiten? Sollte sich dieses wiederum unter Obhut vollziehen oder darf es, sich selbst überlasssen, in ein ungezügeltes Flügelwuchern übergehen? Das Thema im Zusammenspiel mit dem Leitgedanken will Autorinnen und Autoren zu Texten ermuntern, die aktuelles soziales und kulturelles Verhalten, seine Veränderungen, seine Verwerfungen und Neuausrichtungen in den Blick nehmen. Die eingereichten Gedichte mögen berichten von entsprechenden Beobachtungen und Selbsterfahrungen, vom Ausschluss, von der Suche, vom Finden des Gegenübers, des Ich.

Franz Kafka notierte am 16. September 1920 in seinem Tagebuch: „Zeit ist dir genügend frei gelassen, den guten Willen zur Arbeit hast du auch. Wo ist das Hindernis für das Gelingen der ungeheuren Aufgabe? Verbringe nicht die Zeit mit dem Suchen des Hindernisses, vielleicht ist keines da“ . In diesem Sinne freuen sich der Preisgeber und die Mitherausgeberin sowie die Jurymitglieder auf gehaltvolle, zwischen Stimmungen mäandernde, handwerklich wertvolle lyrische Texte, aus denen nicht zuletzt die Botschaft spricht, dass Kunst und Kultur während der Pandemie sichtbar bleiben und Bestand haben über sie hinaus.

Bewerbung

Der Wettbewerb richtet sich an deutschsprachige Autorinnen und Autoren ab dem 16. Lebensalter. 

  • Erbeten werden 2 selbstverfasste, bisher nicht veröffentlichte Gedichte in deutscher Sprache (maschinen- bzw. computerschriftlich, Schriftart Times New Roman, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5). Jedes Gedicht von max. zwei Seiten sollte mit einer neuen Seite beginnen.
    Die Gedichtseiten bleiben anonymisiert und enthalten ein persönliches Kennwort. Das Kennwort wird auf einem Beiblatt festgehalten, dieses enthält folgende persönliche Daten: Postanschrift, Telefonnummer, e-Mail-Adresse, eine Kurzvita.
  • Mit der Teilnahme stimmen die Autorinnen und Autoren einer Veröffentlichung der eingereichten Texte in der Wettbewerbsanthologie und gegebenenfalls auf der Internetseite des Preisgebers zu. Die Rechte bleiben bei den Autorinnen und Autoren.

  •  Alle Texte (Gedichte, Kurzvita, Beiblatt) bitte per Post zuschicken mit dem Merkwort   Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2022 an die Adresse:
     Almut Armélin / Markgrafenstr. 40 / 10117 Berlin.   
    Die Gedichte (mit Kennwort) bitte zugleich als E-Mail senden an:          [email protected]

Verleihung

Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Herbst 2021 n Berlin statt. Sie ist verbunden mit einer öffentlichen Lesung. Veranstalter ist das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gemacht

Vergabeturnus

jährlich

Schlagworte

Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis, Lyrikwettbewerb