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Name Einsendeschluss Art Genre Zielgruppe Organisator

Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium für Literatur & Stadtschreibung

Zielgruppe

AutorInnen

Art der Förderung

Arbeitsstipendium

Einsendeschluss/Bewerbungsfrist

Veranstalter/Veranstalterin

Villa Rosenthal Jena - eine Einrichtung von JenaKultur

Preisgeld (Gesamtsumme in EUR)

1 000.00 EUR

Preisaufteilung

Das Stipendium ist mit 1.000 Euro monatlich für zwölf Monate dotiert. Zusätzlich stellt JenaKultur im Zeitraum vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023 eine möblierte Wohnung im Dachgeschoss der Villa Rosenthal miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Der Zugang ist nicht barrierefrei. Der Daueraufenthalt von Partner:in, Familie und / oder Haustieren wird individuell vereinbart.

Teilnahmegebühr (EUR)

0.00 EUR

Vergabe an

über 18 Jahre

Genre/Kategorie

Erzählung, Essay, Abhandlung, Geschichte, Kurzgeschichte, Novelle, Sonstiges, Texte (allgemein)

Thema

„Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?“

Teilnahmebeschränkungen

Es wird ein / eine Stipendiat:in für einen Zeitraum von 12 Monaten benannt. Die Stipendienzeit umfasst den Zeitraum vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023.

Bewerbungszeitraum: vom 2. Dezember 2021 bis 1. März 2022

Bewerbungsunterlagen:

  • vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular
  • Lebenslauf (max. 1 DIN-A4 Seite)
  • Exposé (max. 1 DIN-A4 Seite)
  • Publikationsliste (max. 1 DIN-A4 Seite)
  • Textproben aus den letzten zwei Jahren Arbeit (max. 4 DIN-A4 Seiten)

Versand:

Bewerbungen sind ausschließlich per E-Mail zu richten an: [email protected]

Betreff: Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium 2022-23

Hinweis:

Der Umfang einer Normseite für alle Bewerbungsunterlagen beträgt etwa 1000 Schriftzeichen (ohne Leerzeichen), und 30 Zeilen mit maximal 60 Anschlägen (inkl. Leerzeichen), also etwa 1800 Anschläge (inkl. Leerzeichen). Alle Unterlagen sind im PDF-Format einzureichen. Wir bitten vom Einreichen zusätzlicher Arbeitsmaterialien abzusehen. Bewerbungen auf dem postalischen Weg sind ausgeschlossen.

Beschreibung

Anhand der Ausschreibung des Clara-und-Eduard-Rosenthal Stipendiums für Literatur & Stadtschreibung 2022/23 soll einem / einer Stipendiat:in die Möglichkeit gegeben werden, sich innerhalb des festgelegten Zeitraumes mit folgendem Arbeitsauftrag auseinanderzusetzen:

Wer durch das Geschichtsbuch der Jenaer Universität blättert, wer offenen Auges durch die Stadt läuft, findet Namen großer Gelehrter, die in Jena gewirkt haben und die Stadt in die Moderne führten. Zu finden sind jedoch nicht nur Tafeln in Gedenken an Hegel oder Hölderlin u. v. m., sondern auch Gebäude aus der Zeit um 1800, etwa Goethes Inspektorenhaus im Botanischen Garten, das Haus Fichtes oder Schillers Gartenhaus. Heute dient letzteres gleichermaßen als „Reflexionsort der universitären Identität“ sowie als Ort der wissenschaftlichen und kulturellen Begegnung aller Altersgruppen.

Ausgehend von Schillers akademischer Antrittsrede an die Studierenden im Jahr 1789 „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?“ suchen wir nach Bewerber:innen, die sich dieser Frage literarisch annähern möchten. Im Kontext der sich momentan stark verändernden Gedenkkultur und Erinnerungsarbeit soll diese Beschäftigung thematisieren, was sich aus der jüngeren und älteren Zeitgeschichte für die heutige Zeit behalten lässt und was wir wiederum aus der Gegenwart für die Zukunft lernen können.

Im Ergebnis sehen wir einen Sammelband literarischer Perspektiven, die die / der Stadtschreiber:in kuratiert und zu denen sie / er beiträgt.

Alle vollumfänglichen Informationen zu den Ausschreibungs- und Bewerbungsmodalitäten stehen auf der Webseite der Villa Rosenthal Jena zum Download bereit.

Bewerbung

Teilnahmeberechtigt sind nationale und internationale Literatinnen und Literaten über 18 Jahren, die bereits Texte publiziert haben.

Der / die Stipendiat:in sollte bereit sein, sein / ihr literarisches Schaffen zu Beginn des Stipendiums öffentlich vorzustellen.

Kontaktmöglichkeit

Ansprechpartnerin: Frau Ivette Löwer

Tel.: 03641-49 82 70

E-Mail: [email protected]

sowie

Ansprechpartnerin: Frau Michelle Salomo

Tel.: 03641-49 82 71

 

 

Verleihung

Die Vorauswahl wird durch eine zweiköpfige Fachkommission getroffen. Aus der Gruppe der Bewerber:innen wird anschließend durch ein Expertengremium der / die Stipendiat:in benannt.

Die Expertenjury wird Ende April / Anfang Mai 2022 tagen. Die Juroren wählen nach qualitativen Gesichtspunkten anhand der Unterlagen aus, die von den Bewerber:innen einzureichen sind. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen finden keine Berücksichtigung.

Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar. Ein Rechtsanspruch auf die Vergabe eines Stipendiums besteht nicht. Die Entscheidung über die Vergabe des Stipendiums wird gegenüber den Bewerber:innen nicht schriftlich begründet. Die Auswahl wird unmittelbar im Anschluss an die Jurysitzung auf www.villa-rosenthal-jena.de veröffentlicht.

Mit der Stipendienzusage erhält der / die Stipendiat:in einen Stipendienvertrag und die Hausordnung. Das Stipendium gilt nach Unterzeichnung des Vertrages durch den / die Stipendiat:in als rechtswirksam verliehen. Das Stipendium kann einem / einer Bewerber:in innerhalb des regulären Ausschreibungsverfahrens nur einmal zugesprochen werden.

Vergabeturnus

jährlich

Schlagworte

Jena, Stadtschreibung, Schiller, Stipendium, Gedenkkultur, Erinnerungsarbeit, jüngere und ältere Zeitgeschichte