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Name Einsendeschluss Art Genre Zielgruppe Organisator

Caroline-Schlegel-Preis der Stadt Jena 2017 für Feuilleton und Essay

Zielgruppe

AutorInnen
VerlegerInnen

Art der Förderung

Preis

Einsendeschluss/Bewerbungsfrist

Veranstalter/Veranstalterin

Romantikerhaus Jena

Mitveranstalter/Mitveranstalterin

JenaKultur

Preisgeld (Gesamtsumme in EUR)

7 500.00 EUR

Preisaufteilung

Das von einem privaten Sponsor zur Verfügung gestellte Preisgeld in Höhe von insgesamt 7.500 € wird in der Regel in einen Hauptpreis, dotiert mit 5.000 €, und einen Förderpreis, dotiert mit 2.500 €, geteilt. Gegebenenfalls kann die Jury auch eine andere Teilung vornehmen. Als Ausrichter bzw. Veranstalter fungiert die Stadt Jena, namentlich das Romantikerhaus - Museum der Deutschen Frühromantik.

Jury 2017:

  • Dr. Dorothee Schmitz-Köster, Journalistin und Autorin, Berlin
  • Dr. Sonja Hilzinger, Autorin, Lektorin und Wissenschaftsberaterin, Berlin
  •  Prof. Dr. Stefan Matuschek, Literaturwissenschaftler an der Friedrich-   Schiller-Universität Jena

Teilnahmegebühr (EUR)

0.00 EUR

Vergabe an

Alle

Genre/Kategorie

Essay, Abhandlung, Rezension, Texte (allgemein)

Thema

Feuilleton und Essays - thematisch offen

Beschreibung

Um die Brüder August Wilhelm und Friedrich Schlegel und deren Frauen Caroline und Dorothea gruppierte sich um 1800 jener Kreis von Literaten, Philosophen und Naturwissenschaftlern, der als „Jenaer Frühromantik“ in die europäische Kulturgeschichte einging. Die Briefe der Caroline Schlegel und die vieler Zeitgenossen bezeugen, dass Caroline in ihrer Wirkung auf die Frühromantiker mehr war als eine Salondame. Treffsicherheit und Spottlust in ihren Briefen lassen eine Frau erkennen, die Partnerin, Ratgeberin und geselliger Mittelpunkt eines Zirkels von Intellektuellen war, dessen Wesen sich im lebendigen Austausch von Gedanken und Gefühlen bestimmen sollte.

Mit der Auslobung des Caroline-Preises in den literarischen und journalistischen Kategorien Essay und Feuilleton soll ein ehrendes Andenken an das Wirken der Frühromantikerin Caroline Schlegel bewahrt werden.

Im Frühjahr 2000 wurde mit der Wiedereröffnung des rekonstruierten Jenaer Romantikerhauses als Literaturmuseum erstmals der Caroline-Schlegel-Preis der Stadt Jena ausgelobt. Nach der Verleihung im Herbst 2002 wird er im Turnus von jeweils drei Jahren vergeben.

Gewürdigt werden sollen in Anlehnung an das Wirken der Namenspatronin des Preises herausragende Leistungen in den Genres Feuilleton und Essay, die sich durch ein hohes sprachliches und stilistisches Niveau und eine solide Recherche auszeichnen.

Bewerbung

Die Bewerbung ist offen, zugelassen sind alle deutschsprachigen Texte, die entweder von den Autoren selbst oder auf Vorschlag wichtiger Feuilletonredaktionen, Verlage, literarischer Institutionen und Vereine eingesandt wurden.

Der für den Hauptpreis vorgeschlagene Text sollte dabei als pars pro toto eines Gesamtschaffens stehen. Für den Förderpreis haben wir von der Festschreibung einer Altersgrenze abgesehen. Als Kriterium für die Aufnahme in den Kreis der Bewerber um den Förderpreis gilt neben den qualitativen Anforderungen, dass sich die betreffenden Autorinnen und Autoren am Beginn Ihres Schaffens befinden.

Gewürdigt werden sollen in Anlehnung an das Wirken der Namenspatronin des Preises herausragende Leistungen in den Genres  Feuilleton und Essay, die sich durch ein hohes sprachliches und stilistisches Niveau und eine solide Recherche auszeichnen.

  • Die eingereichten Texte dürfen den Umfang von jeweils 10 bis 15 Manuskriptseiten nicht deutlich überschreiten.
  • Veröffentlichte und unveröffentlichte Texte sind gleichermaßen zugelassen. Sollten sie bereits veröffentlicht sein, darf diese nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.
  • Ein Auszug aus einem Gesamtwerk, bspw. aus einem Sammelband oder als Kapitel einer Monografie, ist als Einsendung möglich, wenn er die notwendige Eigenständigkeit aufweist und den genannten Kriterien entspricht.
  • Zusätzlich zum Text wird um einige Angaben zum persönlichen Werdegang gebeten..

Besonderer Hinweis

Die Bewerbung ist per E-Mail oder Post möglich.

Digitale Einsendungen sind zu richten an: klaus.schwarz@jena.de oder bildung-romantikerhaus@jena.de

Für postalische Einsendungen gilt: Einzureichen sind vier Exemplare des Textes, die für Jurierungs- und Dokumentationszwecke beim Veranstalter verbleiben. Sollte es sich um einen Buchauszug handeln, bitten wir von der Zusendung mehrerer Buchexemplare abzusehen. Die Einsendungen sind zu richten an:
JenaKultur, Romantikerhaus Jena
z.Hd. Herrn Klaus Schwarz

Unterm Markt 12 a
07743 Jena

Kontaktmöglichkeit

Postadresse: JenaKultur, Romantikerhaus Jena, z.Hd. Herrn Klaus Schwarz, Unterm Markt 12 a, 07743 Jena

Telefon:  03641-498249 oder 03641-498240

E-Mail: klaus.schwarz@jena.de oder bildung-romantikerhaus@jena.de

Website: www.romantikerhaus.jena.de

Verleihung

Die Preisverleihung wird im festlichen Rahmen am 9. September 2017 im Romantikerhaus Jena stattfinden. Anschließend lädt das Brunnenfest im Hof des Romantikerhauses zum geselligen Ausklingen des Abends bei Musik und Literatur ein.

Vergabeturnus

3 Jahre

Gestiftet von/Sponsoren

privater, anonymer Sponsor

Juroren

Dr. Dorothee Schmitz-Köster, Journalistin und Autorin, Berlin ; Dr. Sonja Hilzinger, Autorin, Lektorin und Wissenschaftsberaterin, Berlin ; Prof. Dr. Stefan Matuschek, Literaturwissenschaftler an der Friedrich- Schiller-Universität Jena

Schlagworte

Essay Feuilleton Preis Journalismus Jena Thüringen