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Name Einsendeschluss Art Genre Zielgruppe Organisator

Caroline-Schlegel-Preis

Zielgruppe

AutorInnen

Art der Förderung

Preis

Einsendeschluss/Bewerbungsfrist

Veranstalter/Veranstalterin

Romantikerhaus Jena | JenaKultur

Preisgeld (Gesamtsumme in EUR)

7 500.00 EUR

Preisaufteilung

Hauptpreis: 5000,00 €

Förderpreis: 2500,00 € 

Der Förderpreis richtet sich insbesondere an Autorinnen und Autoren, die am Beginn ihres Schaffens stehen. 

Eine gezielte Bewerbung auf einen der Preise ist nicht möglich. Jede Einsendung kommt für beide Preiskatagorien gleichermaßen in Frage. 

Eine dreiköpfige Jury entscheidet über die Preisvergabe.

Die Jury wird vom Romantikerhaus Jena bestellt.

Der Jury steht es in begründeten Fällen frei, nur einen der Preise zu vergeben oder die Preissummen zu teilen.

Teilnahmegebühr (EUR)

0.00 EUR

Vergabe an

Alle

Genre/Kategorie

Essay, Abhandlung

Thema

Essayistik

Beschreibung

Der Caroline-Schlegel-Preis der Stadt Jena wird 2026 zum zehnten Mal vergeben.

Im Andenken an die Frühromantikerin und Namenspatronin des Preises werden alle drei Jahre herausragende Leistungen im Genre Essay gewürdigt.

Um 1800 bildet sich in Jena ein Zirkel junger Intellektueller heraus, der als Kreis der ‚Jenaer Frühromantik‘ in die europäische Kulturgeschichte eingegangen ist und eine Geistesströmung begründete, die sich in den nachfolgenden Jahrzehnten als Literatur, Philosophie und Kunst der Romantik entfaltete.

Caroline Schlegel gilt als kommunikatives Zentralgestirn der Jenaer Frühromantiker und als eine der ersten emanzipierten Frauen der deutschen Literatur- und Kulturgeschichte. Sie war in zweiter Ehe mit dem Schriftsteller, Philologen und Übersetzer August Wilhelm Schlegel verheiratet und hatte nicht nur an der Gedankenwelt, sondern auch bedeutenden Werken der Frühromantiker entscheidenden Anteil. 

Ebenso intellektuell wie pointiert verkörpert Caroline Schlegel die für den Preis wichtigsten Tugenden: Eigensinn, sprachliche Gewandtheit, gedankliche Tiefe und gesellschaftlichen Mut.

Bewerbung

Die Teilnahme an der Ausschreibung ist offen.

Zugelassen sind alle deutschsprachigen essayistischen Texte, die entweder von den Autorinnen und Autoren selbst oder auf Vorschlag von Verlagen, literarischen Institutionen und Vereinen eingesendet werden. Die Einreichung ist auf einen Text je Autor oder Autorin beschränkt.

Der eingereichte Text darf einen Umfang von 22.500 Zeichen inkl. Leerzeichen nicht übersteigen. Sollte er bereits veröffentlicht sein, darf die Veröffentlichung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.

Einzureichen sind je vier Exemplare des Textes in Papierform, die für Jurierungs- und Dokumentationszwecke beim Veranstalter verbleiben. Der Bewerbung ist eine Kurzvita zum persönlichen und literarischen Werdegang beizufügen.

Einsendungen an:

Romantikerhaus Jena
Städtische Museen Jena
JenaKultur
Unterm Markt 12a, 07743 Jena

 

Verleihung

Die Verleihung findet voraussichtlich im November 2026 statt. Der genaue Termin wird auf der Website des Romantikerhauses bekanntgegeben.

Vergabeturnus

alle 3 Jahre

Gestiftet von/Sponsoren

Das Preisgeld wird von einem privaten Stifter zur Verfügung gestellt.

Juroren

Dr. Johanna Bohley, (apl.) Prof. Dr. Peter Braun, Romina Nikolić

Schlagworte

Literaturpreis, Preis, Essay-Preis, Essay, Essayistik, Förderpreis, Romantik, Frühromantik, Jena, Caroline Schlegel, Schlegelpreis