Im Jahr 2014 wurde ich mit der Diagnose „Verdacht auf Brustkrebs“ konfrontiert. Das war für mich der Auslöser, mein Leben zu reflektieren und meine Ziele zu verändern. Mir wurde bewusst, wie kostbar das Leben ist. Damals war ich noch selbstständig. Ich löste meine Firma auf und fing an, mich intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen. In dieser Zeit entdeckte ich meine Leidenschaft fürs Schreiben.
Tatsächlich lag das unvollständige Manuskript zu „Schwule sind doch immer nett …“ viele Jahre in meiner Schublade, ehe ich den Mut fasste, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Inspiriert dazu hat mich Patrica Nell Warren. „Eine grandiose Schriftstellerin. Ich schätze und liebe ihre Werke sehr. Ich wollte, wie sie, etwas der Welt hinterlassen.“
2018 zog ich ins Allgäu und entdeckte meine Liebe zur Natur und den Bergen wieder, die ich seit meiner Kindheit vernachlässigt hatte. Ich liebe es, in den Bergen zu sein – sie inspirieren und erden mich. So oft als möglich, bin ich in der Natur und in den Bergen unterwegs. Heute lebe ich, gemeinsam mit meinem Partner, zurückgezogen auf einem Pferdehof in Speyer.
Die Kunst begleitet mich seit meiner Kindheit. Egal ob Tanz, Schauspiel oder Theater. Meine Leidenschaft fürs Lesen verlagerte sich immer mehr auf das Schreiben. Nicht, dass ich es weniger liebte, die Geschichten von Büchern zu erfahren. Doch sobald ich ein Buch zu lesen begann, hatte ich umso mehr Lust, mein eigenes zu verfassen.
Ich möchte meine Leser/in nicht nur mit meinen Geschichten unterhalten. Mir ist es ein Anliegen Botschaften zu senden, die gehört werden dürfen. In meinem ersten Roman schreibe ich über "Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen", in meinem zweiten Roman ist die Botschaft: "Brustkrebs beim Mann" und im dritten: "Oberflächlichkeit in der queeren Comunity".