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Federwelt

Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
Nr. 115 Dezember 2015 / Januar 2016
Preis Print: 
6,90 EUR
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  • Urheberrecht in Gefahr
  • Ärger mit der Lektorin: Was tun, wenn's kracht?
  • Lesungen, die begeistern | Die Welt der Lüge(n)
  • Textküche: Zwischen den Zeilen schreiben

Artikel & Interviews

  • 4

    Urheberrecht: Kann das endlich weg?

    Was AutorInnen über Piraterie, Urheberrecht und das Schachern um ihre Arbeit wissen sollten, erklärt Nina George.
  • 6

    Wenn Texte im Lektorat zerstückelt werden

    Shirley Michaela Seul über zerstörte Texte, Buchstabenakupunktur und Satzosteophatie.
  • 9

    Lektorieren ist Dienstleistung

    Shirley Michaela Seul im Gespräch mit der Lektorin Ulrike Strerath-Bolz
  • 13

    Auf Augenhöhe

    Oder: Die Kunst des respektvollen Umgangs. Wie sich AutorInnen und LektorInnen echtes Feedback geben können. Von Anne Schieckel
  • 16

    Aller Anfang ist Lüge ...

    Laura Rose im Gespräch mit Max Steller, Professor für forensische Psychologie, über das Lügen an sich, gefährliche Lügen und darüber, ob wir unseren Erinnerungen stets trauen dürfen.
  • 22

    Wie man eine Romanbiografie schreibt

    Oder: Aller guten Dinge sind sieben. Ein Erfahrungsbericht von Katja Kulin.
  • 26

    Lesungen, die begeistern

    Ricarda Ohligschläger, erfolgreiche Bloggerin und ehemalige Veranstalterin von Wohnzimmerlesungen erzählt von Lesungen, die sie begeistert haben, und erklärt, wie Autorinnen es schaffen können, häufiger für Lesungen gebucht zu werden.
  • 44

    Mein »literarischer Gemischtwarenladen«

    Alexandra Link hat sich Gedanken darüber gemacht, warum ein Arbeitsfach allein ihr nicht reicht
  • 48

    Mit »Keksprosa« auf den Weihnachtsmarkt

    Birigit Jennerjahn-Hakenes berichtet über ihre Marketingidee
  • 50

    Walking-In-Your-Shoes®

    Ingrid Werner über eine Methode gegen Zweifel und Blockaden
  • 53

    Vision E-Collage

    Hat das E-Book als multimediales Erlebnis Potenzial? Von Mona Jeuk
  • 56

    Dichten lernen mit Michaela Didyk

    Baustein 3: Mit rhetorischen Figuren die Aussage verdichten

Textküche mit Gasch & Co.

  • 36

    Folge 24: Der Subtext – Oder: Zwischen den Zeilen schreiben

    Textprofi und Zutatenliste: Hans Peter Roentgen

Kolumnen

  • 21

    Aus der Werkstatt des Schriftstellers

    Von Bestsellerautor Oliver Uschmann. Diesmal: Der Blattsprung 
  • 28

    Rezitationskurs von Michael Rossié

    Folge 55: Die Doppellesung
  • 31

    Fragen Sie Professor Lutz!

    Folge 9: Historische Texte und Illustrationen neu veröffentlichen
  • 43

    Literarisches Schreiben

    Teil 3: Welche Bücher sollte ich unbedingt lesen, wenn ich literarisch schreiben möchte? Eine Serie von und mit Jan Decker.
  • 49

    Fit fürs Marketing mit Martina Troyer

    Folge 6: Spuren im Netz hinterlassen – Teil 1: Die »Über mich«-Seite
  • 60

    Die Kummerecke

    von und mit Dr. Erika von Eichkamp-Luchterfisch
  • 62

    Au, Macke!

    Glosse von Stephan Waldscheidt

Ausserdem

  • 30

    fussel-Cartoon

    von Ralf Fieseler
  • 32

    Terminkalender

    Wettbewerbe und Stipendien
  • 60

    Kleinanzeigen

  • 64

    Kurzmeldungen

    Neues aus dem Literaturbetrieb

Editorial

»Wenn Worte meine Sprache wären« (Tim Bendzko)

Liebe Leserinnen und Leser,

ich finde es immer wieder beeindruckend, wie mächtig Worte sind. Sie können Mauern zwischen Menschen einreißen oder aufbauen. Und wird eine Lüge nur oft genug verbreitet, gerät sie leicht zur anerkannten Wahrheit. Frei nach dem Motto: Was die Masse sagt, kann ja nicht falsch sein. Sogar den Tod können Worte bringen. Mobbing im Netz hat mehr als einmal dazu geführt, dass ein Teenager sich das Leben genommen hat.

Besonders schwer fließen passende Worte, wenn man sich angegriffen fühlt. – Kennen Sie diesen Moment, wenn Ihr Text »kritisiert« wird und es sich anfühlt, als sagte die Hebamme zu Ihrem Baby: »Hässlich. Machen Sie lieber schnell ein neues!«?

Der Schock verfliegt, sobald man erkennt: Die Person, die hier kritisiert, will das Beste für meinen Text. Sie zeigt mir, wie ich ihn noch besser machen kann, etwa, indem ich aus »vielen Möbeln« ein „Sammelsurium an Hockern, Ohrensesseln und Sofatischen“ mache. Und der Schock hallt nach, wenn sich zeigt: Hier hat jemand ohne ersichtlichen Grund Satzbau oder Worte verändert – und damit meinen Erzählton. Genau das ist unserer Autorin Shirley Michaela Seul bereits öfter passiert. Sie hat es angesprochen und ist sehr glücklich mit ihrer neuen Lektorin: Ulrike Strerath-Bolz. Davon erzählt sie in dieser Ausgabe und hat Strerath-Bolz auch gleich für uns interviewt, um herauszufinden, was eine »gute« Lektorin ausmacht. Was AutorInnen und LektorInnen tun können, wenn die Zusammenarbeit schwierig wird? Verrät Ihnen im Anschluss Anne Schieckel.

Auch im Heft: Brisantes, Lustiges, Mehrdeutiges, Weihnachtliches, Gelogenes und Gedichtetes. Ein frohes Fest, besinnliche Lesestunden und eine gute „Reise“ ins neue Jahr wünscht Ihnen:

Ihre Anke Gasch (Chefredakteurin)

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