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Federwelt

Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
Nr. 103 Dezember 2013 / Januar 2014
Preis Print: 
6,50 EUR
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  • Texteküche: Erotik in Szene(n) setzen
  • Eigne ich mich zum Selfpublisher?
  • Buch zu verschenken: Creative-Commons-Lizenz
  • Schriftstellerpaare - ein beneidenswertes Modell?

Artikel & Interviews

  • 4

    Eigne ich mich zum Selfpublisher?

    Matthias Wenzel erklärt, warum dies die Frage ist, die sich alle stellen sollten, die über Selfpublishing nachdenken
  • 8

    E-Books unter die Lupe genommen

    Teil 6: Auf dem Weg in ein digitales Schlaraffenland?  – Von Wolfgang Ehrhardt Heinold.
  • 10

    Selfpublishing mit einer Creative-Commons-Lizenz

    Warum ich mein Buch verschenkte. Ein Erfahrungsbericht von Jens Brehl
  • 36

    Wenn die Verlage schweigen

    Mit Laura Rose durchs Winterloch
  • 44

    »Wir haben kein Geld, um Werbung zu machen!«

    Was es bedeutet, bei einem kleinen Verlag zu veröffentlichen und welche selbstinszenierten Werbemaßnahmen AutorInnen wirklich etwas bringen. Ein Beitrag von Anja Wedershoven
  • 48

    Liiert mit einem Autor – Der Part der Partnerin

    Folge 6: Schriftstellerpaare: Sandra Kreisler & Roger Stein und Natascha Wodin & Wolfgang Hilbig. Eine Artikelreihe von Bettina von Kleist.
  • 58

    Schreiben für Daily Soaps und Telenovelas

    Folge 6: Realistische Dialoge. Gute Unterhaltung mit Jens Schleicher.

Textküche mit Gasch & Co.

  • 16

    Folge 12: Erotik in Szene(n) setzen

    Diesmal mit den Textprofis Sandra Henke und Ednor Mier sowie Interviews mit Michelle Raven und der Goldmann-Lektorin Barabara Heinzius. Zehnseitiger Praxisteil mit wechselnden Schreibprofis.

Rezensionen

  • 57

    Vom Wagnis, die Welt in Worte zu fassen

    Drei Essays von Eudora Welty. Eine Rezension von Marc Halupczok
  • 66

    LaborBefund

    Literatur aus der Wirklichkeit. Eine Literaturzeitschrift, rezensiert von Ben Sonnborn

Kolumnen

  • 12

    Vorlesen für Fortgeschrittene

    Ein Rezitationskurs von Michael Rossié. Folge 43: die Hände
  • 15

    Impulsbar: Wir servieren die Impulse, Sie schreiben

    6. Impuls: Einen Streit im Dialog schildern
  • 31

    Aus der Werkstatt des Schriftstellers

    Von Oliver Uschmann. Diesmal: die freie Assoziation
  • 32

    Stilsicher werden

    Mit Thorten Hinck. Folge 4: Nominalstil
  • 34

    Glaser, Klönne und der Krimi

    Folge 6: Kurzkrimis schreiben
  • 35

    Reich werden mit Goetz Buchholz

    Diesmal: Versicherungen
  • 54

    Mein erster Verlagsvertrag!

    Diesmal: Hannes Jaenicke, vorgestellt von Wolfgang Ehrhardt Heinold
  • 56

    Kummerecke

    von und mit Dr. Erika von Eichkamp-Luchterfisch
  • 62

    Meine letzte Recherche

    Eine Glosse von Stephan Waldscheidt

Prosa

  • 33

    Menantes-Publikumspreis 2012

    Waltraud Bondiek »Luxus, Stille, Wollust«

Außerdem

  • 40

    Terminkalender

    Wettbewerbe und Stipendien
  • 64

    Kurzmeldungen

    Neues aus dem Literaturbetrieb

Editorial

»Mach doch dein Buch selber und lad es bei Amazon hoch!« Viele AutorInnen, die auf der Suche nach einem traditionellen Verlag sind, können diesen Spruch nicht mehr hören. Als ob das so easy wäre! Als ob sich ein Buch dadurch quasi von allein rasend verkaufen und man zum gutverdienenden Selfpublisher aufsteigen würde. – Oder ist es vielleicht doch gar nicht so schwer? Matthias Wenzel hat es ausprobiert und erzählt auf den nächsten Seiten von seinen Erfahrungen. Einen ähnlichen Weg ist Jens Brehl gegangen, den wir Ihnen ebenfalls in diesem Heft vorstellen. Er hat seine Geschichte als PDF kostenlos ins Netz gestellt und sein geistiges Eigentum mit einer Creative-Commons-Lizenz geschützt. In diesen Tagen erscheint sein Werk außerdem in einem kleinen Verlag.

Quintessenz: Selfpublishing ist ein gangbarer Weg – und kaum noch mühsamer, als sein Buch bei einem traditionellen Verlag zu veröffentlichen. Denn ob groß oder klein, alle Publikumsverlage erwarten mittlerweile von ihren AutorInnen, dass sie sich kräftig ins Zeug legen und bei der Vermarktung ihrer Bücher mithelfen. Vorbei die Zeiten, als AutorInnen hauptsächlich fürs Schreiben zuständig waren und sich die Verlage um den großen Rest kümmerten. Das musste auch Anja Wedershoven erleben, nachdem sie endlich einen Verlag für ihren Roman gefunden hatte. In ihrem Beitrag schildert sie, mit welchen Marketingaktionen sie den „Abverkauf“ ankurbeln konnte und mit welchen nicht. Ein Artikel, der sicher auch für Selfpublisher interessant ist.

Womit wir wieder beim Thema »Selfpublishing« wären. Vielleicht sollte sich auch Laura Rose darin versuchen. Als Ghostwriterin und gefragte Sachbuchautorin arbeitet sie mit vielen namhaften Verlagen zusammen und schreibt und verkauft jährlich um die fünf Bücher. Und dennoch tut sich vor ihr alle Jahre wieder dieses ominöse Winterloch auf. Winterloch? Das kennen Sie nicht? Dann blättern Sie doch gleich mal zu Seite 36 ...

Das Federwelt-Team wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Sandra Uschtrin, Herausgeberin

 

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