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Federwelt

Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
Nr. 97, Dezember 2012 / Januar 2013
Preis Print: 
6,50 EUR
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  • Was erfolgreiche AutorInnen verdienen
  • Gisela Elsner - gestorben, vergessen?
  • Literaturarchive als Autorenparadiese
  • Schriftstellerfilme Textküche: Rückblenden

Artikel & Interviews

  • 4

    Erfolg ist schön! Erfolgreiche Autorinnen und ihr Geld

    Mit einem Erfolgsrezept von Ken Follett. Ein Artikel von Heribert Hinrichs.
  • 8

    Mein Jahreseinkommen beträgt ...

    Bestsellerautorin Nina George verrät, was sie und ihre Kollegen verdienen.
  • 12

    Gisela Elsner - gestorben, vergessen

    Schriftstellerin Michaela Seul und Literaturwissenschaftlerin Dr. Christine Künzel über Nachlass, Nachwelt und Nachruhm und eine Schriftstellerin, die vor zwanzig Jahr starb.
  • 18

    Der Trend geht zum Vorlass

    Heribert Hinrichs über Literaturarchive und Literaturnachlässe. 
  • 20

    Das Archiv als Autorenparadies

    Ein Interview mit der Leiterin der Monacensia, Dr. Elisabeth Tworek
  • 36

    Filme über Autorinnen und Autoren

    Reportagen, Dokumentationen, Biopics. Eine Zusammenstellung von Maike Frie.
  • 42

    Normvertrag mit Kommentar (Teil 6: Ende)

    Der »Normvertrag für den Abschluss von Verlagsverträgen« ausführlich kommentiert. Diesmal: §10 Verramschung, Makulierung, §11 Rezensionen, §12 Urheberbenennung, Copyright-Vermerk, §13 Änderung der Eigentums- und Programmstrukturen, § 14 Schlussbestimmungen 

Textküche mit Gasch & Co.

  • 26

    Folge 6: Rückblenden

    Wozu sie benötigt werden, wie man sie einleitet, fortführt und beendet. Diesmal mit den Schreibprofis Hans Peter Roentgen und Isa Schikorsky. Zehnseitiger Praxisteil mit wechselnden Schreibprofis. 

Rezensionen

  • 50

    Spannend schreiben

    Krimi, Mord- und Schauergeschichten. Aus der Duden-Reihe »Kreatives Schreiben«, rezensiert von Anke Gasch.
  • 62

    Digest

    Rezensionen von Marc Halupczok
  • 66

    eselsohr

    Eine Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien für alle, die Kinder- und Jugendbücher schreiben (wollen). Rezensiert von Anke Gasch. 

Kolumnen

  • 11

    Aus der Werkstatt des Schriftstellers

    Von Oliver Uschmann. Diesmal: Aussehen
  • 39

    Rezitationskurs von Michael Rossié

    Folge 37: Anmoderation
  • 41

    Die Kummerecke

    von und mit Dr. Erika von Eichkamp-Luchterfisch
  • 46

    Mein erster Verlagsvertrag!

    Diesmal: Reimer Eilers vorgestellt von Wolfgang Ehrhardt Heinold
  • 47

    Reich werden mit Goetz Buchholz

    Diesmal: Vorschuss
  • 48

    Too big to fail

    Eine Glosse von Stephan Waldscheidt

Prosa & Lyrik

  • 51

    FEDERWELT-Jurypreis

    Eine Geschichte von Ingrid Svoboda
  • 56

    Lyrik zusammengestellt von Andreas Noga

Ausserdem

  • 22

    Terminkalender

    Wettbewerbe und Stipendien
  • 64

    Kurzmeldungen

    Neues aus dem Literaturbetrieb

Editorial

Über Geld spricht man nicht – aber man liest gerne da­ von. In diesem Heft erfahren Sie, was Ihre KollegInnen verdienen und wer 2012 die höchsten Einkünfte erzielte. Die Top Ten wohnen in den USA; Spitzenverdiener ist James Patterson mit 73 Millionen Euro. Auf den Boden der Tatsachen holt uns Nina George zurück. Die Hamburger Bestsellerautorin hat recherchiert, was WortarbeiterInnen hierzulande verdienen, und sorgt für Transparenz, indem sie ihre eigenen Einkommensverhältnisse offenlegt.

Außerdem beschäftigen wir uns – passend zur dunklen Jahreszeit – mit dem Vergessenwerden und mit der Frage, was man dagegen tun kann (wenn man denn will). Sie lernen, wie Sie wichtige Zeugnisse für die Nachwelt richtig aufbewahren und wie Literaturarchive arbeiten. Die Literaturwissenschaftlerin Christine Künzel erzählt von ihrem »Forschungsobjekt«, der beinahe in Vergessenheit geratenen Schriftstellerin Gisela Elsner, die vor zwanzig Jahren in den Tod sprang. Es geht um Nachruhm, Nachwelt, Nachlass. Um die Rolle als Zeitzeuge. Und um das Totschweigen einer Schriftstellerin und die Gründe dafür.

Gisela Elsner begegnet uns in dieser Ausgabe noch einmal. Oskar Roehler, ihr Sohn, drehte 2000 den Film »Die Unberührbare« über sie. Daher findet sich ihr Name auch in einer Liste mit Schriftstellerfilmen, die Maike Frie im Auftrag der Federwelt zusammengestellt hat. In diesen Filmen stehen reale oder fiktive SchriftstellerInnen und deren Leben und Werk im Mittelpunkt. Filme sehen, wenn es draußen stürmt und schneit – das klingt nach Mandelplätzchen und heißem Kakao mit einer Prise Zimt ...

Womit wir bei der Textküche wären. Hier widmen wir uns diesmal der Rückblende: wozu sie benötigt wird und wie man sie einleitet, fortführt und beendet. Rück­ blenden gleichen dem Zuckerguss bei einem Lebkuchen­ haus: Verwendet man die falschen Zutaten, stürzt alles ein, nimmt man die richtigen, fügen sich die einzelnen Teile – Boden, Wände, Dach und Schornstein – wunderbar zusammen, und es entsteht ein Kunstwerk, das bezaubert.

Das Federwelt­Team wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr!

Sandra Uschtrin, Herausgeberin

 

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