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Federwelt

Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
Nr. 87 April / Mai 2011
Preis Print: 
6,50 EUR
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  • Test: Welche Aus- und Forbildung passt zu mir?
  • Versicherungen für Kreative
  • Keine Angst vor Online-Veröffentlichungen
  • DLL: Texte der »Tippgemeinschaft 2011«

Artikel & Interviews

  • 4

    Aus- und Fortbildung für SchriftstellerInnen

    Das passende Angebot finden. Wer und was Sie beim Schreiben wirklich voranbringt. Ein Test von Anke Gasch.
  • 14

    Olaf Kutzmutz: 25 Jahre Bundesakademie.

    Interview von Sandra Uschtrin mit Olaf Kutzmutz, Programmbereichsleiter Literatur der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel.
  • 19

    Stadtschreiberin in Gotha

    Ein Erfahrungsbericht von Ursula Muhr über ihre Zeit als Stadtschreiberin.
  • 22

    Ohne Abi mit Minderwertigkeitskomplex

    Von einem Schriftsteller, der sich endlich nicht mehr schämt.
  • 26

    Keine Angst vor Online-Veröffentlichungen

    neobooks-Projektleiterin Ina Fuchshuber über die Mär vom »verbrannten Manuskript«
  • 32

    SLAM 2011 – Auf nach Hamburg!

    Karsten Lieberam-Schmidt über DAS Slam-Ereignis des Jahres.
  • 34

    Sicher ist sicher

    Berufs-/Media-Haftplichtversicherungen für Kreative. Ralph Günther erläutert die Vorteile einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.
  • 37

    Die Krimiseite

    Hans-Jürgen Rusch über Krimi-Stammtische
  • 38

    Nachrichten aus dem Lande Nimm

    Vito von Eichborn zum Thema Urheberrechte.
  • 42

    The Chicago Manual of Style

    Über den Tellerrand geschaut: Ein Ratgeber für AutorInnen, LektorInnen und HerausgeberInnen in den USA

Rezensionen

  • 54

    Digest

    Rezensionen von Marc Halupczok
  • 58

    Zeitschrift Schreiben

    Schreiben in Schule, Hochschule und Beruf. Eine Rezension von Ben Sonnborn.

Kolumnen

  • 18

    Reich werden mit Goetz Buchholz

    Diesmal: Stipendien versteuern
  • 25

    Was ist eigentlich ...?

    Folge 11: Der Vertrieb
  • 33

    Rezitationskurs von Michael Rossié

    Folge 27: Zahlen betonen
  • 40

    Machenschaften des Verlagswesens

    Eine Glosse von Stephan Waldscheidt
  • 43

    Die Kummerecke

    von und mit Dr. Erika von Eichkamp-Luchterfisch

Prosa & Lyrik

  • 44

    Texte aus der »Tippgemeinschaft 2011«

    von den StudentInnen des Deutschen Literaturinstituts Leipzig (DLL)

Ausserdem

  • 28

    Terminkalender

    Wettbewerbe und Stipendien
  • 56

    Kurzmeldungen

    Neues aus dem Literaturbetrieb

Editorial

»Schreiben kann man nicht, man lernt es ein Leben lang.«
(Andreas Eschbach)

Vor kurzem erzählte mir eine Autorin, deren Bücher weit oben auf den Sellerlisten stehen, beim nächsten Roman werde sie komplett anders vorgehen. Zum ersten Mal werde sie nicht – wie sonst – aus dem Bauch heraus während des Schreibens eine Geschichte erfinden, sondern die Handlung vorher Schritt für Schritt, Kapitel für Kapitel planen – so wie es viele Schreibratgeber empfehlen. Ich war verblüfft. Bis dato hatte Carolin, meine Autorin, immer behauptet, sie gehöre nicht zur Fraktion der Planer. »Wenn ich schon vorm Schreiben weiß, wie meine Geschichte ausgeht, wozu sie dann noch schreiben? Gott, wäre das öde!«, hatte sie früher getönt. Dann sah ich das Funkeln in ihren Augen und mir war klar: Es ging ihr auch jetzt um den Kick, darum, mal wieder etwas Neues auszuprobieren und dabei Neues zu lernen. Denn lernen macht Spaß.

Anke Gasch hat für Sie recherchiert, wie teuer dieser Spaß ist. Denn wenn Sie es nicht autodidaktisch betreiben (wie Carolin), kosten Aus- und Fortbildungen Geld, mal mehr, mal weniger. Aber keine Sorge, für jeden Geldbeutel gibt es passende Angebote, und zwar jede Menge: Coachings, (Online-)Kurse, Schreibreisen, Studiengänge, Wochenendworkshops. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Und die Wahl hängt auch davon ab, wie viel Zeit Sie erübrigen können (oder wollen), welche Ziele Sie anstreben, zu welchem Lerntyp Sie gehören und in welchem Genre Sie schreiben. Klingt kompliziert? Dann machen Sie auf den nächsten Seiten unseren Test! So finden Sie im Nu heraus, welche Aus- und Fortbildung am besten zu Ihnen passt.

Auch die Schriftstellerin Ursula Muhr kennt sie, diese »Lust auf Neues«. Als sie vor über einem Jahr die Ausschreibung für die Stelle einer Stadtschreiberin in Gotha entdeckte, dachte sie: »Warum eigentlich nicht?« Wenig später siedelte sie für sechs Monate von München nach Gotha um – mit Vorfreude, aber auch mit einem »seltsamen Gefühl«. Wie es ihr fern ab der Heimat erging, erfahren Sie in diesem Heft. Vielleicht macht es Ihnen ja Lust, mal wieder etwas Neues auszuprobieren und Ihre Fähigkeiten zu vervollkommnen.

Sandra Uschtrin, Herausgeberin

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