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Federwelt

Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
Nr. 86 Februar / März 2011
Preis Print: 
6,50 EUR
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  • Bestseller – hat der Erfolg ein Rezept?
  • Das Urheberrecht – Basis für Kreativität?
  • Unbequeme Wahrheiten von Vito Eichborn
  • Humor auf der Bühne – harte Arbeit am Schreibtisch

Artikel & Interviews

  • 4

    Bestseller: Hat der Erfolg ein Rezept?

    Ansichten einer KulturredakteurinKulturredakteurin Franziska Wolffheim über die Planbarkeit von Bestsellern
  • 13

    Das Urheberrecht: Basis für Kreativität?

    Heribert Hinrichs über das Urheberrecht, die Kohle und die Kreativen.Mit einem Gastbeitrag von Wolfgang Schimmel
  • 20

    Mal aus der Hüfte geschossen

    Unbequeme Wahrheiten von Vito von Eichborn
  • 24

    »Hilfe, ich muss lustig sein!«

    Humor auf der Bühne: Comedy-Expertin Claudia Brendler über die ernsthafte Arbeit am Spaß 
  • 32

    Literaturpreis-Lotto – Seien Sie wählerisch!

    Laura Rose rät: Nehmen Sie jeden Wettbewerb unter die Lupe, bevor Sie daran teilnehmen!
  • 34

    Selfpublishing: triboox – »Freiheit für Bücher«

    Interview mit triboox-Geschäftsführer Karl-Friedrich Pommerenke von Sandra Uschtrin
  • 38

    Kerpen sucht den Mörder

    Ein Schreibprojekt mit Ortsbezug, durchgeführt von Brigitte Glaser

Rezensionen

  • 54

    Digest

    Rezensionen von Marc Halupczok
  • 58

    Kalliope

    Zeitschrift für Literatur und Kunst. Rezensiert von Ben Sonnborn.

Prosa & Lyrik

  • 42

    DeLiA – der Liebe wegen

    Der Verein der Liebesromanautorinnen und -autoren stellt sich vor.Ein Vereinsporträt und der Liebesroman „Walzermelodie“ von Brigitta D’Orazio
  • 49

    Lyrik zusammengestellt von Andreas Noga

Ausserdem

  • 28

    Terminkalender

    Wettbewerbe und Stipendien
  • 56

    Kurzmeldungen

    Neues aus dem Literaturbetrieb

Editorial

»Zu einem Bestseller kommt man wie die Jungfrau zum Kind. Aber man muß empfangsbereit sein.«
(Heinrich Maria Ledig-Rowohlt)

Wohl die meisten Autorinnen und Autoren träumen davon, eines Tages einen Bestseller zu schreiben und damit reich und berühmt zu werden. Doch wie schafft man das? Braucht es dafür eine besondere Schreibe? Ein spezielles Thema? Aufwändige Marketingaktionen? Hat der Erfolg ein Rezept? Oder wie kommt es, dass manche AutorInnen Bestseller an Bestseller reihen?

Franziska Wolffheim hat sich in der Branche umgehört und sechs Thesen zum Phänomen »Bestseller« entwickelt. Ihr Fazit: Einige wenige Bestseller sind kalkulierbar; das Gros aber verhält sich anarchisch und ist nicht planbar – dieser spannende Beitrag beginnt gleich auf der nächsten Seite.

Welche Zutaten man auch immer benötigt, um einen Bestseller zu kreieren, etwas scheint unabdingbar, damit der Traum von Ruhm und Reichtum wahr werden kann: ein funktionierendes Urheberrecht. Denn ohne den Schutz des geistigen Eigentums keine Einkünfte, weder für die Kreativen noch für deren Nutznießer, die Verlage. Das ist zumindest die gängige Meinung. Aber worauf gründet sich die eigentlich? Tatsache ist jedenfalls, dass deutsche Autoren vor zweihundert Jahren mehr Geld verdienten als ihre Kollegen in England. Und das, obwohl es damals in Deutschland im Gegensatz zu England kein Urheberrecht gab. Verblüffend, nicht wahr? Und Grund genug, sich in diesem Heft wieder einmal intensiv mit dem Urheberrecht und seinen Auswirkungen zu beschäftigen. Zum Beispiel auch mit der Frage, ob es für AutorInnen (wirtschaftlich) sinnvoll ist, Verlagen ein ausschließliches Nutzungsrecht an ihren Werken für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts, also bis siebzig Jahre nach ihrem Tod, einzuräumen. Reichten nicht auch zehn Jahre, fünf Jahre, drei Jahre oder gar nur sechs Monate? Und das nicht nur bei E-Books, sondern auch bei allen Printausgaben? Seien Sie „empfangsbereit“ – denken Sie mit! Es geht um Ihre Rechte als AutorIn – und das heißt immer auch: um Ihr Geld, das Ihr Konto sicher auch gerne empfängt!

Sandra Uschtrin, Herausgeberin

 

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