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    Beigetreten: 11.07.2018
    Manuskripteinsendung

    Hallo an alle!

    Ich habe eine Frage zur Manuskripteinsendung. In vielen Autorenratgebern wird empfohlen, vorab in Erfahrung zu bringen, an wen man sich namentlich wenden kann. Das verstehe ich grundsätzlich. Bei einer Bewerbung um einen Job geht man ja auch so vor.

    Allerdings steht auf vielen Verlagsseiten bereits das gewünschte Prozedere, samt Post- oder E-Mailadresse. Da denke ich, es ist sinnvoller "Sehr geehrte Damen und Herren," zu schreiben und zu zeigen, dass man die Hinweise gelesen hat, anstatt nach einem konkreten Ansprechpartner zu fragen. Ich will schließlich niemandem schon im Vorffeld auf die Nerven gehen.

    Wie handhabt ihr das?

    Grüße aus dem kalten Oberbayern!

    Nina

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      Online
      Beigetreten: 14.03.2014
      RE: Manuskripteinsendung
      Mi, 20.11.2019 21:06

      Ich persönlich bin ohnehin nicht glücklich mit so einer "Vorab-Belästigung". Wenn man den Namen irgendwo entnehmen kann - okay. Aber sich erst lange durchfragen? Ich denke auch nicht wirklich, dass die namentliche Ansprache soooo einen großen Vorteil bringt. Und: Wenn die Forderungen schon dastehen, würde ich diesen Aufwand erst recht nicht betreiben.

      • [Moderator]
      • [Forum-Betreuer]
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      Offline
      Beigetreten: 12.03.2014
      RE: Manuskripteinsendung
      Di, 03.12.2019 14:34

      Liebe Nina, liebe Ulrike,

      ich würde mir bei klaren Anforderungen der Agentur/des Verlags diese Mühe einer Recherche nach dem Ansprechpartner nur dann machen, wenn es keinen namentlich benannten Ansprechpartner gibt. Dann ist noch wichtig, wie erreichbar die betreffende Person ist. Ist diese z. B. online gut vernetzt, gibt es evtl. Möglichkeiten, einen im weitesten Sinne persönlichen Kontakt bereits herzustellen, bevor es um das Manuskript geht. Netzwerken für Autor*innen ist auch deshalb zunehmen wichtig. Wenn es nur ein "leerer" Name ist, an den man da schreibt, denke ich persönlich, reicht das "sehr geehrte Damen und Herren" auch aus. Letztlich überzeugen können ja nur die eingereichten Texte.

      Liebe Grüße
      Dirk