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    Beigetreten: 09.04.2021
    Autorenvita

    Guten Morgen,

    ich habe bereits Stunden damit verbracht, das Internet zur Beantwortung meiner Frage durchzuforsten. Leider sind der Ergebnisse sehr vielfältig und ich bin immer noch genauso schlau wie zuvor. Daher hatte ich gehofft, dass ich hier Antworten finde.

    Was sollte beim Schreiben einer Autorenvita (für eine Agentur) beachtet werden?

    Bereits bei der Angabe der Länge beginnen meine Fragezeichen. Bei meiner Recherche bin ich auf Aussagen von "nicht mehr als 500 Zeichen" bis zu "mindesten einer 3/4-Seite" gestoßen. Meines Erachtens stellt dies einen ziemlich großen Unterschied dar und ich bin mir unsicher nach welcher Aussage ich mich orientieren soll.

    Des Weiteren handelt es sich bei dem Exposé, welches ich einreichen möchte, um meinen ersten Roman. Somit kann ich in meiner Vita mit keinen bisherigen Veröffentlichungen, anderen Werken oder Preisen glänzen.

    Meine bisherige Vita umfasst rund 500 Zeichen. Neben meinem Alter und meinem Wohnort beschreibe ich in einem kurzen Satz meine berufliche Situation. Außerdem lege ich dar, was mich am Schreiben fasziniert und wie die Idee zu meinem Buch entstanden ist. Würdet ihr den Inhalt als ausreichend empfinden? Selbstverständlich dient die Vita dazu einen Eindruck vom Autor zubekommen. Daher bin ich nicht sicher, ob der Umfang ausreichend ist. Mir ist es nur wichtig, dass immer noch mein Buch und nicht ich im Vordergrund steht. Daher kam ich zu der Schlussfolgerung: Weniger ist besser. Habe ich hier vielleicht einen Denkfehler? frown

    Ich habe den Text in der dritten Person verfasst (in dem Punkt war sich Google einig wink ).

    Über eure Tipps würde ich mich sehr freuen.

    Grüße,

    Janine

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      Beigetreten: 14.03.2014
      RE: Autorenvita
      So, 02.05.2021 09:23

      Hallo Janine,

      wenn du eine konkrete Agentur im Auge hast, frag dort nach. Wenn nicht oder wenn du - nicht zu unrecht - wegen fehlender bisheriger Veröffentlichungen nicht mehr schreiben willst/kannst, ist das auch okay. Meiner Meinung nach wird es nur selten an der Vita scheitern (es sei denn, sie ist grausig geschrieben). Vor allem bei einer Agentur - wenn sie dein Werk aufnimmt, wird sie bei Bedarf nachfragen, um eine Vita für die Verlage zu erstellen, mit denen sie arbeitet.

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        Beigetreten: 09.04.2021
        RE: Autorenvita
        Mo, 03.05.2021 21:32

        Hallo Ulrike,

        ich stimme dir zu. Sollte Interesse an meinem Manuskript bestehen, wird es nicht an der Vita scheitern.

        An ein/zwei Stellen werde ich sie noch etwas ausbauen (ohne sie künstlich in die Länge zu ziehen) und ansonsten so belassen wie sie ist.

        Danke für deine Antwort und einen schönen Abend noch,

        LG

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          Beigetreten: 30.11.2016
          RE: Autorenvita
          Mi, 26.05.2021 11:04

          Hallo @Janine,

          also für mein Verständnis von einer Autorenvita gehört die Idee, die mich zu einem Buch inspirierte, nicht hinein. Eine Autorenvita sollte grundsätzlich allgemeingültig gehalten werden, sodass sie in der Form immer wieder verwendet werden kann. 

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            Beigetreten: 09.04.2021
            RE: Autorenvita
            Sa, 05.06.2021 15:04

            Hallo Ben,

            grundsätzlich sehe ich das ähnlich wie du. Allerdings dauert es immer seine Zeit (in meinem Fall oft mehrere Jahre) ehe ich ein Werk wirklich vollendet habe. In dieser Zeit ändert sich auch das eigene Leben und somit auch die Autorenvita (zumindest einige Eckdaten :) ) Somit muss die Vita bei jedem Buch neu angepasst werden.

            Über mein Autoren-Ich geibt es leider noch nicht soviel zu erzählen und ich hatte gehofft die Vita in dieser Form noch etwas sinnvoll zu füllen.

            Aber ich verstehe deinen Einwand und kann ihn nachvollziehen.

            Ich freue mich immer über verschiedene Sichtweisen und danke dir für deine Zeilen :)