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    Beigetreten: 29.07.2015
    Buchsatz und Selbstverlage

    Hallo Alle!

    Ich bin gerade auf der Suche nach einem Selbstverlag (Print und Ebook/Roman) und gerade bei Book on Demand in Berlin gelandet. Die wollen für ein mittleres Paket (Ideal) 500,- Euro. Dann kommt noch der Satz dazu (320,-) , wobei ich schon bei über 800,- Euro wäre. Findet ihr das angemessen? Und gibt es günstigere Alterativen, für den Satz meines Manuskripts? Lg, Lucy

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      Beigetreten: 17.04.2015
      RE: Buchsatz und Selbstverlage
      Mi, 29.07.2015 12:34

      Nicht zu verwechseln mit BoD Norderstedt.

      Womit wir beim Thema wären. Bei BoD Norderstedt und bei Epubli kostet dich die Veröffentlichung maximal 20€ und bei BoD ist sogar das Ebook mit drin (auf Wunsch). Du musst allerdings den Buchblock und das Cover selbst erstellen. Dafür bieten aber beide Wordvorlagen frei zum Download an (für den Buchblock zumindest). Ich hab das schon bei beiden Anbietern durchgezogen, hat beides prima funktioniert.

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        Beigetreten: 29.07.2015
        RE: Buchsatz und Selbstverlage
        Mi, 29.07.2015 14:25

        Ich dachte zuerst, dass es sich um denselben Selbstverlag handelt. Weiss jemand mehr über BookonDemand Berlin? Oder hat jemand Erfahrungen mit Tredition gemacht? 

        Fühle mich gerade etwas überfordert. :-( Ist mein erstes Buch. Lg, L.

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          Beigetreten: 29.07.2015
          RE: Buchsatz und Selbstverlage
          Do, 30.07.2015 09:16

          Danke Manuel! 

          Wenn man den Buchblock bei BoD selbst macht, wird er dann automatisch für eBook umgewandelt oder muss man das doppelt machen?

           

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            Beigetreten: 17.04.2015
            RE: Buchsatz und Selbstverlage
            Do, 30.07.2015 12:33

            Wenn man bei BoD das Printpaket wählt (als classic für 19,99€) dann ist Ebook inklusive (wenn gewünscht) und das wandeln die automatisch um. Das reine Ebookprodukt habe ich bei denen noch nicht ausprobiert, nur damals das Ebook "Short", das es jetzt aber nicht mehr gibt. Da hatten die einen eigenen Editor, wo man die Texte einarbeiten musste.

            Das "Books on Demand" in Berlin heißt soweit ich weiß eigentlich PRO BUSINESS GmbH. Ist eine ganz andere Firma. Sowohl die als auch tredition wirken auf mich etwas teuer, wenn ich das mit anderen Wettbewerbern vergleiche. Aber vielleicht ist bei denen ja mehr Service drin. Epubli bietet jetzt auch ein Paket an, Epubli plus, kostet auch etwas mehr, ist aber auch halt mehr Service dabei.

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              Beigetreten: 14.03.2014
              RE: Buchsatz und Selbstverlage
              Di, 04.08.2015 09:01

              Ich bin in Sachen Gedrucktes bei tredition und recht zufrieden. Man kann dort die Word-Datei hochladen, dann machen die den Satz. Man kann aber auch selbst setzen und das PDF hochladen. PDF geht übrigens auch per Word: In der Regel kann man ein Word-Dokument als PDF speichern. Vorteil: Man kann sehen, ob Schusterjungen und Hurenkinder drin sind oder ähnliche Unschönheiten entstehen.

              Tredition kostet mindestens (*) ca. 150 Euro pro Veröffentlichung (die dann aber als Paperback, Hardcover UND E-Book), man muss allerdings auch das Cover selbst machen (bzw. machen lassen). Es gibt jedoch ein Cover-Mach-Programm auf der Seite. 

              An tredition schätze ich, dass die Bücher automatisch in allen möglichen „Online-Läden“ landen und 150 Euro überschaubar sind. Die Seite ist inzwischen neu gemacht und benutzerfreundlicher geworden. Die Provision ist halbwegs ok, am besten ist es natürlich, wenn man seine Käufer animieren kann, direkt bei tredition zu kaufen. Über den Preis kann man selbst etwas Einfluss nehmen. Auch mit den Kontakt (bei Fragen) bin ich zufrieden.

              Größter Nachteil: Bei dünnen Büchern sind die Mindestpreise für ein Buch recht hoch; sobald farbige Illustrationen dazu kommen, steigt er nochmal.

              (* Man kann stattdessen auch eine bestimmte Anzahl Eigenexemplare kaufen. Am besten selbst mal durchrechnen, ob es nicht sinnvoller ist, 150 Euro + weniger Eigenexeplare zu bestellen! Und: Es gibt noch diverse Pakete (Messe, Werbung).)

               

              PS: Erst gestern ist wieder ein Buch von mir („Tote Helden“, SF) bei tredition rausgekommen … ;)

              PPS: Wenn es nur ein E-Book sein soll, dann benutze ich (kostenlos) neobooks; die beliefern auch viele Internet-Anbieter.

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                Beigetreten: 03.09.2019
                RE: Buchsatz und Selbstverlage
                Di, 03.09.2019 14:42 / Bearbeitet am: Do, 05.09.2019 20:07

                Sie können sogar einen Online-Shop erstellen und dort verkaufen. Das habe ich mit meinem Buch gemacht. Ich kann empfelen (Link vom Forenbetreuer gelöscht: Sollte er hier wieder auftauchen, werde ich den Nutzer löschen. Liebe Grüße, Dirk)

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                  Beigetreten: 14.03.2014
                  RE: Buchsatz und Selbstverlage
                  Mi, 04.09.2019 19:35

                  Ein eigener Online-Shop klingt schon cool. Aber wer nicht die (steuer)rechtlichen Dinge alle(!) selbst klären will, sollte sich das gut überlegen. Auch die Werbung wird noch schwerer und wenn man auf amazon & Co verzichtet, verschenkt man ein riesiges Verkaufspotential.

                  Wenn man selbst verkaufen will, lohnt es sich, über Auflagendruck (statt Print on Demand) nachzudenken.