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Dörlemann und oekom verlag setzen auf die Crowd

Branchen-News
Sandra Uschtrin
Bild zum Thema Crowdfunding

Auch Verlage setzen auf die Crowd. Hier zwei Beispiele.

Der Schweizer Verlag Dörlemann hat wegen der Franken-Stärke/Euro-Schwäche ein Loch in der Kasse. »Unser Handlungsspielraum ist eng begrenzt, wir können zurzeit keine neuen (Gross-)Projekte in Angriff nehmen und in die Zukunft planen«, erzählt Verlegerin Sabine Dörlemann. Um das zu ändern, hat sie auf der Züricher Crowdfunding-Plattform wemakeit ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Ziel ist es, 60.000 Schweizer Franken einzunehmen. 37.745 Franken sind schon eingezahlt worden. Als Goodies winken Buchpakete, Schnuppertage beim Verlag, Wohnzimmerlesungen oder auch ein Jaguar-Fahrt - das Auto gehört nicht Frau Dörlemann, sondern ihrem Autor Adrian Stokar.

Auf die Crowd setzt man auch beim oekom verlag. Auf einer eigens gebauten Plattform stellt der Verlag seine Crowdpublishing-Projekte vor - derzeit »Das Ozeanbuch« und das Buchprojekt »Das Neue Dorf«. AutorInnen stellen ihre Buchideen zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit in Umwelt und Gesellschaft auf oekom crowd vor. LeserInnen können die Projekte unterstützen und damit dazu beitragen, dass aus ihnen Wirklichkeit wird. Der oekom verlag kümmert sich mit den betreffenden AutorInnen um die Realisierung und die nachhaltig wirksame Verbreitung der Publikation in der Öffentlichkeit.

Auf das oekom-crowd-Projekt machte uns der Journalist Jens Brehl aufmerksam. In seinem Medienblog »Der Freigeber« gibt es zum Crowdpublishing vom oekom verlag einen längeren Beitrag.

> http://doerlemann.com/
> https://wemakeit.com/projects/und-sie-fliegt-doch
> https://www.oekom-crowd.de
> http://www.der-freigeber.de/oekom-verlag-setzt-auf-crowdpublishing/

Grafik: Creative Commons CC-BY-SA-4.0, Autor: Bizking2u