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Büchersendungen ab Juli teurer

Branchen-News
Sandra Uschtrin
Die Deutsche Post erhöht die Preise für Büchersendungen

Die Deutsche Post erhöht ab 1. Juli 2018 die Preise für Büchersendungen.

1,20 Euro kostet dann eine »Büchersendung Groß« (bis 500 Gramm); bisher zahlt man 1,00 Euro. Die »Büchersendung Maxi« (bis 1.000 Gramm) kostet dann 1,70 Euro, bisher sind es 1,65 Euro.

Die Lieferzeit verbessert die Post trotz der Kostenerhöhung leider nicht: Geschlagene vier Werktage - also knapp eine Woche - dauert es, bis das Buch beim Kunden ist. Was in dieser Zeit mit den Sendungen geschieht, bleibt ein Mysterium.

Bei der Post weiß man, dass die Kunden sich schnellere Lieferzeiten wünschen. Sie hat deshalb ein neues Produkt eingeführt: die Warenpost. Eine Sendung, die man als Warenpost verschickt, wird angeblich »in der Regel innerhalb eines Werktags nach Einlieferung« zugestellt; außerdem lassen sich diese Sendungen verfolgen. Der Haken daran ist Preis: Eine Warenpost-Sendung bis 1.000 Gramm kostet 2,80 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer). Außerdem muss man mit der Post einen Vertrag abschließen und mindestens 200 Sendungen pro Jahr verschicken.

Eine Alternative zur Warenpost dürfte in manchen Fällen der gute alte Brief sein: Ein Groß-Brief kostet 1,45 Euro (bis 500 Gramm), ein Maxi-Brief 2,60 Euro (bis 1.000 Gramm) und braucht etwa einen Tag. Wer einen Brief mit Sendungsverfolgung verschicken will, kann für 90 Cent die Zusatzleistung PRIO buchen. Das ist bei Büchern, die mit Verpackung weniger als 500 Gramm kosten, mit insgesamt 2,35 Euro deutlich günstiger als die teure Warenpost.

> www.deutschepost.de

 

Foto: Sandra Uschtrin