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    Berliner Lesebühne: Wie wird man Mitglied?

    Hallo allerseits,

    kürzlich habe ich erfahren, dass es neben Poetry Slams auch Lesebühnen gibt. Mein erster Gedanke: Super, nach so etwas habe ich gesucht! Mein zweiter Gedanke (nach einer kurzen Recherche): Die wirken irgendwie exklusiv.

    Kennt hier jemand eine Berliner Lesebühne, bei der man sich einfach "bewerben" kann? Wer ist aus Berlin und hätte Lust auf eine Neugründung? Und: Gibt es noch andere Formate, in denen sich ein Ausschnitt aus einem unveröffentlichten Debütroman präsentieren ließe?

    Aus meinem habe ich bereits öffentlich gelesen, aber das hat sich mehr durch Kontakte ergeben und das sollte doch nicht der Regelfall sein.

    Viele Grüße und danke im Voraus!

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    Beigetreten: 12.03.2014
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    RE: Berliner Lesebühne: Wie wird man Mitglied?
    Di, 04.12.2018 00:33

    Liebe/r A H,

    nicht böse sein, aber ich unterhalte mich ungern mit Menschen, von denen ich weder den Namen oder zumindest einen Spitznamen oder Pseudonym kenne. Ich unterhalte mich definitiv nicht mit Initialen und möchte Dich bitten, dein Profil ein bisschen zu füttern. Dann können wir mal schauen, ob wir einen Weg finden, deine Frage zu beantworten.

    Liebe Grüße
    Dirk

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      Beigetreten: 27.11.2018
      Beiträge:
      RE: Berliner Lesebühne: Wie wird man Mitglied?
      Mi, 05.12.2018 00:16

      Lieber Dirk,

      kein Problem.

      Ich habe das Profil jetzt etwas ergänzt und hoffe, dass es jetzt für eine Antwort reicht.

      Liebe Grüße
      Anton

       

       

       

       

       

      • [Moderator]
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      Beigetreten: 12.03.2014
      Beiträge:
      RE: Berliner Lesebühne: Wie wird man Mitglied?
      Mi, 05.12.2018 21:02

      Lieber Anton,

      ja, da hast du wahrhaftig nur "etwas ergänzt". Dann gehe ich mal ebenfalls "etwas" auf dein Thema ein: Deinem Beitrag entnehme ich, dass du einen Ausschnitt aus deinem Debutroman im Rahmen einer Veranstaltung einer der vielen Berliner Lesebühnen vortragen möchtest. Da sehe ich das erste Problem. Genau wie Poetry-Slams sind Lesebühnen nicht als Werbeplattform für Prosa-Autoren zu verstehen, sondern als Ort einer eigenen Kunstform. daran ändert auch nichts, dass eine der Bühnen häufiger von Wladimir Kaminer frequentiert wird. Auf Lesebühnen gehören extra dafür geschriebene/konzipierte Kurztexte, keine Romanauszüge. 

      So, nun, wo das gesagt ist, rate ich dir, bei den Bühnen, die Leseabende veranstalten, ein paar Tage vorher anzurufen oder eine Mail zu schreiben, so wie die Bühnen es auf Ihren Webseiten angeben. Dort einfach fragen und falls gewünscht eine Kostprobe ins Telefon/Maiprogramm lesen, und auf die Einladung hoffen. Bei den Surfpoeten kannst du einfach zu den Abenden mit dem offenen Mikro erscheinen, bei LSD (Liebe statt Drogen) kannst du einfach eine Mail schreiben.

      Wenn es dir in erster Linie um Werbung für deinen Debütroman geht (ist der schon erschienen?), veranstalte Lesungen. Besucher einer Lesebühne wollen literarische Kleinkunst, keine Romanauszüge erleben.

      Liebe Grüße
      Dirk