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Federwelt

Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
Nr. 110 Februar / März 2015
Preis Print: 
6,90 EUR
Zum ShopLeseprobe
  • Schreibende Väter: Fünf Autoren erzählen
  • Stoffentwicklung mit der 11-Stufen-Methode
  • Wie sinnvoll sind Prologe?
  • Lesungen vorbereiten | Textküche: Theater

Artikel & Interviews

  • 4

    Die Kunst einen Prolog zu schreiben

    von Susanne Pavlovic
  • 7

    Schreibende Väter

    Zusammen haben sie über 5 Millionen Bücher verkauft. Vier Väter erzählen Titus Müller wie sie das Schreiben mit dem Familienleben vereinbaren. 
  • 10

    Spannung – Was ist das eigentlich?

    Hans Peter Roentgen interviewt Ursula Poznanski zum Thema Spannung
  • 12

    Das »richtige« Anschreiben

    von Birgit Jennerjahn-Hakenes
  • 30

    Seniorengruppen leiten

    Michaela Frölich erzählt, was Sie brauchen, um Schreibgruppen mit SeniorInnen zu leiten
  • 34

    Worte, die wie Bäume sind

    Wie wir eine Ahnung vom Ursprung der Worte bekommen und diese entfalten. Ein persönlicher Brief von Sebastian Polmans.
  • 38

    Prokrastinieren für Profis

    Oder: Warum das Aufschieben für mich so wichtig ist. Von Bitta Sabbag
  • 40

    Recherche leicht gemacht (Teil 2)

    Der Recherchefachmann Niels Kolditz packt aus
  • 44

    Stoffentwicklung mit der 11-Stufen-Methode

    Wenn's mal nicht so läuft: Kerstin Harder erklärt, wie Autorinnen die elf typischen Stufen eines Schreibprozesses für sich nutzen können
  • 50

    »Sagen Sie mal, können Sie lesen?«

    Andreas J. Schulte über Lesungen und wie man sie vorbereitet
  • 54

    AutorInnen daheim

    diesmal: Karen Christine Angermayer
  • 56

    Schreiben bei McDonald's?

    AutorInnen tun es fast überall. Ein Beitrag von Stephanie Schneider.

Textküche mit Gasch & Co.

  • 16

    Folge 19: Schreiben fürs Theater

    Textprofi: Mischa Bach – Zutatenliste: Astrid Rösel

Rezensionen

  • 66

    »Spannung – Der Unterleib der Literatur«

    Eine Rezension von Marc Halupczok

Kolumnen

  • 15

    Impulsbar: Wir servieren die Impulse, Sie schreiben

    13. Impuls: Das Mitfühlen vorbereiten
  • 36

    Fit fürs Marketing mit Martina Troyer

    Folge 1: Mein AutorInnen-Ich als Marke
  • 49

    Aus der Werkstatt des Schriftstellers

    Von Bestsellerautor Oliver Uschmann. Diesmal: Der Auftritt
  • 53

    Rezitationskurs von Michael Rossié

    Folge 50: Die Satzenden betonen
  • 57

    Thriller schreiben

    Folge 3: Alles, was man sonst noch wissen muss. Von Saskia Berwein, erfolgreiche Thrillerautorin.
  • 59

    Reich werden mit Goetz Buchholz

    Diesmal: Der (Alb-)Traum vom automatischen Buchvertrag
  • 60

    Die Kummerecke

    von und mit Dr. Erika von Eichkamp-Luchterfisch
  • 62

    Schreib die verd... Glosse

    Glosse von Stephan Waldscheidt

Ausserdem

  • 26

    Terminkalender

    Wettbewerbe und Stipendien
  • 60

    Kleinanzeigen

  • 64

    Kurzmeldungen

    Neues aus dem Literaturbetrieb

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

wie man denkt; warum man denkt, was man denkt und was das für unser Handeln bedeutet – all das finde ich wahnsinnig spannend. Deshalb lese ich gerade SCHNELLES DENKEN, LANGSAMES DENKEN von Daniel Kahneman. Der Psychologe schreibt auch für AutorInnen Interessantes. Zum Beispiel: »Ein Satz ist leichter zu verstehen, wenn er beschreibt, was ein Akteur [...] tut, als wenn er beschreibt, was etwas ist, welche Eigenschaften es aufweist.« Das ist so, weil unser Denkapparat aktive Persönlichkeiten besonders gut und schnell einschätzen kann. Ohne Anstrengung also. So, wie Sie ohne jegliche Anstrengung erkennen, ob in dem Raum, den Sie gerade betreten, nur Fremde sind oder auch Freunde.
Das für mich schockierendste Ergebnis der »SD, LD«-Lektüre: Dass es so viele Einflüsse gibt, die mir nicht bewusst sind, die sich aber voll auf meine Entscheidungen und meine Leistungsfähigkeit auswirken. Selbst Richter sind nicht völlig frei und objektiv. In einem Experiment zeigte sich, dass das Urteil erfahrener deutscher Richter von einem gezinkten Würfel beeinflusst werden konnte: Diejenigen, die eine Neun gewürfelt hatten, verurteilten eine Ladendiebin zu einer höheren Haftstrafe als die, deren Wurf eine Drei gezeigt hatte.
Und nun hoffe ich, dass Sie die Federwelt gut gesättigt lesen und/oder lächelnd, denn beides soll – laut Kahneman – dazu beitragen, wie wir Dinge, die wir tun, wahrnehmen und empfinden. Auf dass diese Federwelt für Sie zur angenehmen Lektüre wird; egal, ob Sie wissen wollen, wie Sie sich am besten auf eine Lesung vorbereiten, Prologe und Epiloge sinnvoll einsetzen, ein an-sprechendes Anschreiben verfassen, warum Prokrastination durchaus sinnvoll sein kann oder ...
2015 führen wir Bewährtes fort, bringen aber auch Neues in die Federwelt. In diesem Heft ist das Neue die Marketing-Kolumne, aus der Sie erfahren, wie Sie sich zur Marke machen können, so Sie das wollen. Ist das ein Thema, zu dem Sie noch mehr Fragen haben? Dann schreiben Sie uns – per Mail oder auf facebook: www.facebook.com/federwelt.zeitschrift.
Es denkt an Sie, herzlich, Ihre

Anke Gasch, Chefredakteurin

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